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"Energie-Lockdown" und "KI-Überwachung". Eine Warnung.

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"Energie-Lockdown" und "KI-Überwachung". Eine Warnung.

Am 10. April 2026, übermorgen, läuft der letzte Tanker mit Öl in Rotterdam ein. Der letzte Tanker der die Straße von Hormus mit Kurs auf Europa passiert hat. Was danach kommt wissen wir nicht. Die Aussagen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sind so widersprüchlich wie die Kriegsziele der USA gegen den Iran. Mal spricht Reiche von „Energiesicherheit“, mal davon das es ab dem 10. April zu massiven Problemen in der Energieversorgung kommen könnte. Die hier als letzte Aussage von Reiche wiedergegebene Befürchtung scheint realistisch. Der scheinbar unüberlegte Kriegszug der USA versetzt den Iran erst in die Lage, die Straße von Hormus, und damit die Energiesicherheit in weiten Teilen der Welt, als Faustpfand in der Hand zu haben. Ohne zwingende Notwendigkeit, denn die Mär von der akuten Bedrohung durch eine Atombombe des Irans glaubt niemand mehr, gibt man den Mullahs ein scharfes Schwert in die Hand. Und einen für die Bevölkerung Irans angeblich so wichtigen Regimewechsel will die US-Regierung erst gar nicht mehr (noch nie?) Das Schwert der Regierung Irans ist so scharf, das es uns hier in Deutschland und Europa in einen unmittelbar bevorstehenden „Energie-Lockdown“ bringen- und der ohnehin geschwächten Wirtschaft noch vollends den Dolchstoß versetzen könnte- und zwar schnell. Dieses Schwert geben die Mullahs nicht mehr her. In weiten Teilen der Welt, in Indien beispielsweise, herrscht bereits jetzt Energie-Knappheit, und die Garküchen sind geschlossen.

Das Michael Ballweg seinen Rückflug aus San Salvador storniert hat, um hier nicht in einen „Energie-Lockdown“ zu geraten, lässt aufhorchen. Ist ja ein kluger Kopf der Querdenker.
Der patriotische EU-Abgeordnete Gerald Hauser (FPÖ) aus Tirol warnt in seinen aktuellen Einlassungen eindringlich vor diesem Lockdown. Ausführlich nimmt stattzeitung.net dazu Bezug im nächsten Artikel, denn wir nehmen Hauser sehr ernst. Der Europapolitiker war in der „Corona-Plandemie“ einer der ersten die im Parlament unangenehme Fragen stellten. Zufällig traf ich dieser Tage noch einen Politiker, Martin Hahn, Mitglied des Landtags in Stuttgart. Der grüne Politiker aus Überlingen, und bester Duz-Freund von Cem Özdemir, dem künftigen Ministerpräsidenten, sieht aktuell keine Gefahr für einen „Energie-Lockdown“. Energie sei jedoch immer ein großes Thema, so Martin Hahn nachdenklich, aber für Baden-Württemberg sehe er in den nächsten Monaten keine Gefahr. Energie ist ein großes Thema, da hat Hahn zweifelsfrei recht.

Was wäre wenn? Was wäre wenn unser Treibstoff so sehr rationiert würde, das nur noch genehmigte Autofahrten erlaubt wären, und gleichzeitig ein Fortkommen via Schiene durch die Krise der Bundesbahn auch weitgehend verunmöglicht würden? Ein Volk steht still. Wieder einmal. Dazu käme im Winter die kalte Wohnung. Das Ausmaß eines „Energie-Lockdowns“ ist freilich unermesslich viel größer, denken sie an Kliniken, Arbeitsplätze und so weiter und so fort.

Ein „Energie-Lockdown“ hätte mindestens so große Auswirkungen wie der „Corona-Lockdown“, und wieder wäre unser aller Freiheit massiv eingeschränkt. Ist diese „Freiheitsberaubung“ der eigentliche Grund für eine künstlich und mutwillig herbeigeführte Energie-Verknappung? Fakt ist, die Bundesregierung lässt schon jetzt ihre Bürger in die „Spritpreis-Falle“ laufen, ohne jede erkennbare Bemühung den gewinnsüchtigen Energie-Konzernen einen Riegel vorzuschieben. Auch hier wieder ein Komplettversagen der gewählten Volksvertreter- ohne Sinn für die Anliegen des Volks? Oder doch ein neuer Lockdown, von langer Hand geplant?

Ein zweiter bedeutsamer Faktor könnte die heraufziehende Energiekrise verschärfen. Haben sich nicht längst weite Teile der Bevölkerung von kontrollierenden und damit existentiellen „Helfern“ abhängig gemacht, ohne deren Hilfe sie ihren Tagesablauf kaum noch gestalten können? Ich meine damit die Tracking-Uhr am Handgelenk, den Rasenroboter, das Onlinebanking, Computerchips im Auto, die Haustechnik per App und so weiter. Irgendwo auf der Welt in Afrika, in Indochina und Andernorts sitzen Arbeitssklaven, die längst Opfer der neuen digitalen Kolonialherrschaft sind.
Diese minderbezahlten Arbeiter in prekären Verhältnissen und ohne jede „Sozialstandarts“ überprüfen, was der KI-basierte Staubsauger so macht- und werden zu Zeugen häuslicher Gewalt, oder ganz normalen Szenen einer Ehe und dem Alltagsgeschehen in deutschen Haushalten. Die KI ist nämlich nur so gut wie die Menschen dahinter, dies wird von größenwahnsinnigen Tech-Konzernen mit ihren Heilsversprechen geflissentlich verschwiegen. Deswegen beobachten Menschen was die Apps leisten- und Menschen werten aus was sie leisten sollen. Voyeure im Schlafzimmer sind allgegenwärtig, nur das blendet man gerne aus, geht es doch um den angeblichen Komfort. Anstatt ein Schaudern über den Rücken angesichts der direkten Ausspähung und Kontrolle zu verspüren, erzählen diese smarten Uhrenträger mit leuchtenden Augen von der neuen Bequemlichkeit, und lassen ihren Blutdruck ständig messen, und sich bei „Rot“ in einen Alarmzustand versetzen. Wissen sie das mir ein Rettungssanitäter einmal erzählt hat, das ein Mann mit Verdacht auf Herzinfarkt nur daran verstarb, das die Kontrollmaschine an die er angeschlossen wurde plötzlich laut piepte. Lustig das all die „Smart-Watch-Träger“ angeblich Regimegegner Chinas sind. Absurdität made im KI-Universum. Spätestens wenn die KI-Haustechnik die Jalousien nicht mehr öffnet, der Staubroboter auf seinen Besitzer schießt, kein Geld mehr online fließt- und die Smart-Watch ihrem Träger nur noch erlaubt sich in einem Maximalradius von 10 Schritten täglich zu bewegen, selbstverständlich aus Gründen der Gesundheit, ist der Digital-Freak am Ende.

Was also ist zu tun? Schmeißen sie ihre Smart-Watch auf den nächsten Müllhaufen (meint: p/c Entsorgungsstation) und kaufen sie sich einen Esel. So einfach ist das jedoch nicht mehr. Und da wir alle von allem abhängig sind, auch davon was unser Nachbar, der Apotheker oder der Bäcker , oder der „Pillendreher“ in Asien tut wird das vermutlich nichts nützen. Dennoch, versuchen sie zumindest ihren Freund mit dem Rasenroboter davon zu überzeugen, das sein Rasen und auch alle Bodenlebewesen ihm nur zur Vernichtung dieser Unsitte raten würden. Selber mähen hält fit- und Spione fern. Falls noch möglich werben sie in ihrem Umfeld für Kühlschränke ohne KI. Das Argument mit dem Spion ist noch das „zündenste“, und im Zweifelsfalle bleibt die Kühlschranktür dank KI-Steuerung auch mal zu, und verhilft nur zur unfreiwilligen Diät.

Scherz beiseite, Fakt ist: Wir werden in ernsthafte Probleme geraten, für diese Feststellung braucht man ganz gewiss keine Glaskugel. „Energie-Lockdown“ und eine jeden Lebensschritt kontrollierende KI, mit diesen beiden Mega-Tools ist ein ganzes Leben komplett zu verändern. Fremdgesteuert versteht sich.

Größtmögliche Unabhängigkeit ist der größtmögliche Hebel um Souveränität über das eigene Leben zu behalten. Bequemlichkeit ersetzt keine Prinzipien. Sicherheit kann es keine mehr geben, in einer Welt-Situation, die alles altbekannte in den Schatten stellt, und auf gar nichts mehr basiert.

Schaffen sie alles ab das sich ihrer Kontrolle entzieht, verschwenden sie keine Zeit mit Lamentos, überlegen sie was sie für ihre Energie-Sicherheit und für ihr Leben notwendig brauchen, und wie sie es herstellen können. Kaufen sie beispielsweise ein Fahrrad, einen Ofen oder einen Holzherd. In den 1970-er Jahren musste jede Mietswohnung einen Holzofen haben, auf dem man auch kochen konnte, eine Reaktion auf die Ölkrise. Machen sie sich so unabhängig wie nur irgend möglich, informieren sie sich, denn wenn man über eine Sache Bescheid weiß ist man nicht hilflos sondern vorbereitet.

Verstehen sie diesen Artikel als Warnung. Werden sie nicht nervös oder panisch, aber treffen sie kluge Vorkehrungen

Wenn man Rumpelstilzchen beim Namen nennt, verliert es seinen Schrecken.

In diesem Sinne, herzlichst, Ihre Stef Manzini

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