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Die Welt, und was wir daraus machen.

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Die Welt, und was wir daraus machen.

In Sachsen-Anhalt hat die Landesregierung den Bauern sie fruchtbarsten Flächen Deutschlands zu Höchstpreisen abgekauft, um in einem eher kleinen Bundesland den größten Industriepark Europas zu errichten. Größenwahn. Einzig es fehlen Investoren. Statt Arbeitsplätze gibt’s bisher nur ein Energie- und Wasserintensives Batteriewerk.
Ein Investor will erst hohe Subventionen abgreifen bevor er einsteigt. „Intel“ lässt schön grüßen. Eine Exitstrategie aus dem ehrgeizigen und, so scheint es wahnwitzigen Projekt, gibt es natürlich nicht. Politik korrigiert sich bekanntlich nur ungern. Den Schaden hat der Bürger, in doppelt- und dreifacher Hinsicht: Arbeitsplätze? Fehlanzeige. Grundversorgung? Vernichtet. Landschaft zerstört. Und ein viertes nicht ganz unwesentliches Detail: Steuergelder sinnlos verschwendet.

Kommen Sie noch klar mit allem, was da draußen los ist? Finden Sie für sich Erklärungen dafür, warum Regierungen immer alles anders entscheiden, als Sie es tun würden? Interessiert Sie überhaupt noch die Bohne was Politik macht? Haben Sie sich vielleicht schon Ihr kleines Parallel-Universum geschaffen? Ihr Zuhause, die Familie, die Kinder, ein Spaziergang in der heilen Welt? Schauen Sie dabei ganz bewusst weg, wenn ein Windrad Ihnen den Blick verstellt? Verstehen Sie überhaupt nicht, warum man Israels Machthaber nicht kritisieren darf, ohne gleich ein Antisemit geheißen, oder warum man Putins Gas nicht haben kann, ohne deswegen für den Krieg in der Ukraine zu sein? Verwirrt es Sie, das man gleichzeitig Donald Trump für seine Hinwendung zur Meinungsfreiheit loben, und für seine erratischen Kriegsmachenschaften kritisieren kann? Und das man das dann auch noch den eigenen Standpunkt nennen darf? Haben Sie das Gefühl nicht mehr mitzukommen in der Neuen Geschwindigkeit der Zeit, mit KI und täglich neuen Eilmeldungen? Denken Sie manchmal darüber nach, den Anschluss verloren zu haben, gestrig zu wirken, weil Sie dem Bargeld mehr Vertrauen schenken als dem „Krypto“? Haben Sie festgestellt das in der Welt der unbegrenzten Möglichkeiten gar nichts mehr läuft- und sei es eine Bahnfahrt oder eine Anfrage an Ihre Versicherung? Fragen Sie sich warum wird über Collien Fernandes jetzt so viel geredet wird, und nur noch so wenig über Jeffrey Epstein? Suchen Sie nach dem Anfang des Verfalls der Mainstreammedien, und nach dem Zeitpunkt, an dem gewählte Volksvertreter beschlossen haben das Volk zu vertreten?

Mit Michael Ballweg verlässt nun wieder ein kluger Kopf das Land, indem sich die Dummen längst hemmungslos entfalten. Auch wenn ich Michael gut verstehen kann, und ihm nur alles herzensgute wünsche, sehe ich diese Entwicklung mit tiefer Sorge. Er könne hier keine Freiheit mehr finden, sagt der Querdenker- eine ebenso erschreckende wie bedrückende Tatsachenbeschreibung. In einem neuen Kabinett der freiheitsliebenden Menschen wäre Ballweg mein Digitalminister.

Freiheit ist die neue Sicherheit. Ein Paradigmenwechsel.

Die Welt die uns umgibt ist so groß geworden. Alles betrifft Alle. Das nennt man Globalisierung. Das angeblich so viel gelobte Non plus Ultra für Wohlstand und Wohlbefinden. Ein globaler Irrtum.

Sehnen Sie sich mit Wehmut nach einer längst vergangenen Zeit, in der die Uhren noch anders tickten- allerdings auch in dem Bewusstsein das diese Zeit nie mehr zurückkommen wird?

Tröstend ist die Tatsache das es ganz vielen Menschen so geht. Sie sind nicht allein. Erkenntnisreich die Feststellung, das man ein Leben jedoch stets vorwärts lebt, und nicht rückwärts. Also, machen wir gemeinsam das Beste daraus.

Auf der Suche nach einem Anker in dieser ewig stürmenden See treffe ich Jesus Christus. In einer gleichsam umstürzenden Zeit vor über 2.000 Jahren wagte er den Schritt in eine Zukunft die ihm zunächst sogar das Leben kostete. Ein Reisender in die Ewigkeit. Was würde Jesus wohl heute tun? Mutig voranschreiten, so glaube ich. Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern Mut ist wenn man es trotzdem tut, sagte Osho, besser bekannt als der Bhagwan. Buddha soll gesagt haben, es ist unser eigenes Selbst, das unsere Welt erschafft. Wahrheit? Ich meine schon. Diese Wahrheit hat allerdings einen Haken. Das würde bedeuten, das wir alle unmittelbar an dem beteiligt sind was ist. Die Wahrheit die tatsächlich auch darin geborgen liegt bedeutet dann aber zweifelsfrei in allen Krisen liegt die Chance auf Veränderung, auf Besserung.
Wieder ein Christuswort: Euch geschehe nach Eurem Glauben. Übersetzt bedeutet das für mich, es geschieht weltweit woran viele glauben- und ich bin mittendrin. Gedanken an das „Goldene Kalb“ tauchen unweigerlich auf. Aber: Ich bin keine Marionette an den Fäden der Unaufrichtigen, der Impf-Verbrecher, der Weltzerstörer.... Ich bin der, der ich ist, sagte Jesus Christus. Dazu gehört aber auch immer wieder neu den Fokus auf das zu richten was gut ist unter uns. Nicht ins halbleere Glas starren, sondern aus dem halbvollen Glas trinken. Die Welt war noch nie ein harmonischer Ort- aber sie ist dennoch voller Wunder, für die Menschen, die an Wunder glauben.

Nehmen Sie sich jede Pause, jede Auszeit die Sie brauchen um zu regenerieren vom alltäglichen Wahnsinn- aber behalten Sie im Auge was passiert. Veränderung geschieht niemals durch Verweigerung dessen was ist. Auch wenn der Bergbach murmelt, und das Murmeltier friedlich schläft fallen Bomben, sterben Menschen an Terror und Gewalt- aber auch an Einsamkeit. Treffen Sie Gleichgesinnte, bilden Sie Gemeinschaften- unterstützen Sie sich. Machen Sie Liebe, Freundschaft und Mitmenschlichkeit zu Ihrem ganz persönlichen Universum.
Bleiben Sie kurz gesagt ein Menschenfreund, der die Schöpfung mit Ehrfurcht betrachtet- und behalten Sie Ihre Faszination für das Leben. Entwicklung bedeutet auch das sich etwas ent-wickelt. Auch wir bei stattzeitung mussten altbekannte gut ausgetretene Wege verlassen und uns in Neuland auf uns unbekannte Pfade wagen. Das ist zugegeben zuweilen recht unbequem- aber bringt uns weiter. Allen die uns auf diesem Weg so großherzig begleiten auch an dieser Stelle wieder ein herzliches „Vergelt´s Gott“. Tun Sie das alle bitte auch weiterhin, denn es gibt einen Preis für die Freiheit, und der heißt aktuell immer noch: „Ohne Moos nix los“. Ein Beitrag zur Meinungsfreiheit ist unsere stattzeitung.net
Sie tragen mit Ihrer Unterstützung dazu bei, das ein wahres Wort immer stärker ist als all die Lügen. Schöpfen wir aus unserer Freiheit alles was wir können. Schon vor 2.000 Jahren hat die Wahrheit gesiegt, das gilt auch heute.

Hoffnungsvoll stimmt uns hier am schönen Bodensee, das die Windräder auf der Halbinsel Höri gestoppt sind. Auf diesem Kleinod der Schöpfung, in Sichtweite des UNESCO-Weltkulturerbes der Klosterkirchen auf der Reichenau, werden die „Windmühlen der Schande“ nicht die Sicht verschandeln- und die Natur zerstören. Gratulation an die „Naturfreunde“ auf der Höri, stattzeitung hatte vor drei Jahren über ihre Initiative berichtet. Uns allen fällt ein Stein vom Herzen, und dies ist ein Beweis für die Wirksamkeit von Mut zum Widerstand.

Die Masken fallen jetzt allerorten, das ist zugleich erschreckend wie beruhigend. Vertrauen Sie daher auf sich selbst und auf den göttlichen Plan, wie auch immer Sie das nennen mögen, dem sich niemand niemals entziehen kann. Mag er vordergründig noch so reich und mächtig sein. Schuldig ist, wer Schuld hat. Denken Sie an Sodom und Gomorrha. Was der Mensch errichtet hat kann in wenigen Sekunden zerbersten. Es sei denn es ist das Königreich der Himmel, das dem Menschen innewohnt.

Die Wahrheit ist, kein Himmelreich ohne Kreuzgang. Das kennen wir alle aus unseren Geschichten die das Leben schreibt. Für mich jedoch wird an keinem anderen Tag wie am Karfreitag so klar ersichtlich, das inmitten der dunkelsten Nacht die Morgenröte eines neues Tages bereits heraufzieht.

Bedenken Sie, wenn wir woanders wären, wären wir nicht hier. Wenn wir wer anders wären, wären wir nicht wir.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Liebsten ein frohes Auferstehungsfest.

Ihre Stef Manzini

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