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Alice Weidel (AfD) war in Gefahr. Jetzt ist es offiziell.

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Alice Weidel (AfD) war in Gefahr. Jetzt ist es offiziell.
Alice Weidel in Friedrichshafen. (Bild: Stef Manzini)
Alice Weidel in Friedrichshafen. (Bild: Stef Manzini)

Zu den Vorgängen betreffend einer Gefahrenlage der AfD-Vorsitzenden Dr. Alice Weidel erreicht uns soeben eine Stellungnahme ihres Pressesprechers. Am 23. September 2023 wurde Alice Weidel mit ihrer Familie, nach Hinweisen zu einem etwaig bevorstehenden Anschlags in Sicherheit gebracht. Die Bundestagsabgeordnete und ihre Familie befanden sich zu diesem Zeitpunkt an ihrem Zweitwohnsitz im schweizerischen Einsiedeln. Wir hoffen, mit der sofortigen Veröffentlichung dieser offiziellen Mitteilung im Wortlaut weiteren Spekulationen um die Vorfälle den Boden zu entziehen.

Alice Weidel sagte aufgrund der Gefahrenlage ihren Wahlkampfauftritt in Bayern ab, und begab sich nach der Sitzungswoche im Bundestag dann nach Mallorca, um zum einen Abstand zu gewinnen, und einem polizeilichen Rat folgend, sich in der Öffentlichkeit für den Moment rar zu machen.

Allen bösartigen Spekulationen, die AfD oder Frau Weidel selbst habe hier eine Geschichte inszeniert, möge der Pressetext ein Ende setzen und jetzt Klarheit bringen. Tatsächlich haben sich die Informationen der Neuen Medien, so auch stattzeitung.org, bewahrheitet. Absolut unverständlich und nicht akzeptabel ist die Ignoranz, Verschleierung bis hin zur „Legendenbildung“ in der Berichterstattung der Leitmedien. Frau Dr. Alice Weidel ist eine legitim und demokratisch gewählte Abgeordnete des Deutschen Bundestags, dementsprechend muss sie behandelt werden.

Es ist an dieser Stelle schon fast überflüssig darauf hinzuweisen, was im Falle einer derartigen Gefahrenlage betreffend Annalena Baerbocks in der hoch manipulativen und ihrer Informationspflicht nicht nachkommenden deutschen Medienlandschaft passiert wäre.
Dieser Aufgabe kommen die freien und unabhängigen Medien nach. Der „Fall Weidel“ ist ein erneuter Beweis für das Totalversagen der Staatsmedien- die Zwangsgebühren müssen auf der Stelle abgeschafft werden.

Es spricht für Haltung und Integrität von Alice Weidel ihren politischen Aufgaben, trotz dieser unsagbaren und durch die anhaltende Hetze und Häme politischer und journalistischer Kreise hervorgerufenen Gewalt, weiter nach Kräften nachzukommen.

Wir wünschen Frau Dr. Alice Weidel und ihrer Familie an dieser Stelle viel Kraft und Gottes Segen. Dies würden wir im Übrigen jedem Politiker zugestehen.

Stellungnahme des Pressesprechers von Alice Weidel zur Situation von Alice Weidel (Berlin, 06. Oktober 2023)

Am Samstag, dem 23.09.2023, wurde die Familie von Dr. Alice Weidel nach Hinweisen auf einen möglicherweise bevorstehenden Anschlag von der Polizei aus ihrer Zweit-Wohnung in der Schweiz im Bezirk Einsiedeln an einen sicheren Ort verbracht.

Am Montag, dem 25.09.2023, reiste Frau Weidel nach Berlin, um während der Sitzungswoche des Bundestages ihren Verpflichtungen als Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende nachzukommen.

Unter dem nachwirkenden Eindruck, den die emotional belastende und aufwühlende Evakuierung durch die Polizei vor allem bei ihren Kindern hinterlassen hat, entschloss sich Frau Weidel, mit ihrer Familie im Anschluss an die Sitzungswoche nach Mallorca zu fliegen, um gemeinsam Abstand von den Ereignissen zu gewinnen. Zugleich folgte sie damit dem Rat, sich daheim rar zu machen.

Daher sagte sie bereits in der laufenden Sitzungswoche ihren für den 3. Oktober in Mödlareuth geplanten Auftritt bei dem Veranstalter ab und bat zunächst darum, die Absage vertraulich zu behandeln, um die weiteren Ermittlungen nicht zu gefährden. Ihr Büro erstellte einen entsprechenden Sprechzettel mit den nötigsten Fakten zu dem Polizeieinsatz.

Begriffe wie „Safehouse“ oder „Hausarrest“ waren in dieser Mitteilung nicht enthalten.

Für das Wochenende plant Frau Weidel, zum Wahlkampfabschluss in Wiesbaden zu sein.

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