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Für Diplomatie, Entspannung und eine sichere Zukunft.
Friedensdemo am Sonntag, dem 1. Februar 2026, ab 14.30 Uhr auf dem Marienplatz in Ravensburg.
Am kommenden Sonntag, dem 1. Februar 2026, findet ab 14.30 Uhr auf dem Marienplatz in Ravensburg eine “Friedensdemo” statt. Das Organisationsteam um den pensionierten Lehrer Volker Jansen bittet recht herzlich um zahlreiche Teilnahme. Immer wieder ruft auch stattzeitung.org dazu auf, aktiv zu werden und sich für Frieden in Europa einzusetzen. Die Kriegsrhetorik vieler Politiker, wiedergegeben in den Mainstreammedien, scheinen uns alle auf einen bevorstehenden Krieg mit Russland einzuschwören und regelrecht vorbereiten zu wollen. Es gilt im ganzen Land dagegen zu protestieren, und Wege aus der Aufrüstungsspirale aufzuzeigen. Die Menschen wollen Frieden. Das muss nach außen hin im Stadtbild sichtbar gemacht werden. In diesem Zusammenhang weisen wir auf die große Friedensdemo am 14. Februar in München hin. Jetzt aber können wir alle gemeinsam in Ravensburg ein Zeichen für Entspannungspolitik und Diplomatie setzen. Stef Manzini von stattzeitung.org wird in Ravensburg vor Ort sein, und einen Redebeitrag zu dieser Veranstaltung leisten. Wir sehen uns alle in Ravensburg!
Hier der Aufruf des Veranstalters zur Teilnahme an der Demonstration für den Frieden in Ravensburg
Europa steht erneut an einem gefährlichen Wendepunkt. Statt auf Diplomatie, Deeskalation und Verständigung setzt die aktuelle Politik zunehmend auf militärische Eskalation. Wird in der Ukraine wirklich Europas Freiheit verteidigt? Würde Russland nach einem Sieg in der Ukraine wirklich andere Länder angreifen? Das riesige Russland hat alles im Übermaß - ausgenommen Menschen! Nur 144 Millionen leben im größten Flächenstaat der Erde - in der EU sind es 450 Millionen!
Deutsche Spitzenpolitiker sprechen offen davon, „den Krieg nach Russland zu tragen“, Russland „zu ruinieren“ oder „die Russen niederzukämpfen“. Gleichzeitig wird gefordert, der Ukraine „alles zu liefern, was sie braucht“. Diese Rhetorik ist brandgefährlich. Die USA, die NATO-Führung und zahlreiche NATO-Mitgliedstaaten fürchten anscheinend keinen direkten militärischen Konflikt mit Russland. Aber was macht sie so sicher? Gesprächskanäle wurden abgebrochen, Großmanöver und Truppenverlegungen an Russlands Grenzen intensiviert, Waffenlieferungen massiv ausgeweitet. Die Eskalationsspirale dreht sich weiter.
Die Folgen dieser Politik tragen wir alle:
- explodierende Rüstungsausgaben durch ein neues Wettrüsten
- wirtschaftliche Nachteile durch den Abbruch gewachsener Handelsbeziehungen (Sanktionen)
- hohe Energiepreise, die Haushalte und Unternehmen belasten
- Inflation und soziale Unsicherheit, Geld fehlt für Bildung, Gesundheit, Soziales und Klimaschutz
- Unsicherheit, ja Angst vor der Zukunft wegen Kriegsgefahr und wirtschaftlichen Niedergangs
Diese Entwicklung ist kein Naturgesetz – sie folgt politischen Entscheidungen. Die müssen korrigiert werden.
Die Alternative lautet: Entspannungspolitik und Diplomatie
Blockkonfrontation und Kalter Krieg wurden überwunden durch die Entspannungspolitik unter Willy Brandt und das Neue Denken von Mikhail Gorbachev. Dialog, Ausgleich, gegenseitiger Respekt und Vertrauen haben mehr Sicherheit geschaffen als die Politik der Abschreckung. Die deutsche Teilung konnte ohne Blutvergießen beendet werden und die sowjetischen Truppen sind friedlich aus Ostdeutschland abgerückt.
Eine neue Entspannungspolitik würde bedeuten:
- Rüstungskontrolle und Abrüstung statt immer neuer Waffenlieferungen
- deutlich geringere Militärausgaben und Investitionen in das Gemeinwohl
- mehr Sicherheit für alle, keine Eskalation, kein Wettrüsten, keine Drohgebährden
- wirtschaftliche Stabilität durch Handel und Kooperation
- bezahlbare, zuverlässige Energieversorgung
- gute nachbarschaftliche Beziehungen und Abbau von Feindbildern
- Zuversicht statt Angst, Hoffnung auf eine friedliche Zukunft für kommende Generationen
Wir sagen:
- Frieden wird nicht mit Waffen geschaffen, sondern mit Diplomatie.
- Sicherheit entsteht nicht durch Eskalation, sondern durch Bereitschaft zum Interessenausgleich.
- Kein Krieg ist möglich ohne das Schweigen der Vielen – kein Frieden ohne den Mut der Einzelnen.
Kundgebung "Den Frieden gewinnen"
am Sonntag, 01. Februar 2026, Beginn 14:30 Uhr in Ravensburg, Marienplatz
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