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Toxischer Journalismus made by “Schwäbische”
”Der ”Adler” war Jahrzehnte lang gesellschaftlicher Mittelpunkt des Wangener Teilorts Karsee. Nun treffen sich in dem Landgasthaus Impfgegner, Querdenker und Staatsfeinde. Was ist da passiert?” So fragt die ”Schwäbische Zeitung” in einem großen Aufmacherartikel vom 1. Oktober 2025, und macht den ”Adler” in Wangen-Karsee schlecht.
Vorausgegangen ist eine Recherche der Tageszeitung ”taz” vom Juli diesen Jahres, in der sich eine ”investigative” Journalistin in eine Veranstaltung der ”Neuen Medizin” eingeschlichen hatte. ”Die Germanische Neue Medizin ist antisemitisch, rassistisch, homofeindlich- und fordert immer wieder Todesopfer”, stellt Lotta Maier in der ”taz” fest. ”In der braunen Ecke der Pseudomedizin”, so ihr hartes Fazit, soll sich der Landgasthof ”Adler” befinden. Von der Coronapandemie ist die Rede, vom Königreich Deutschland und von Rosenquarzen, Reichsbürgern, Querdenkern und der Partei ”die Basis”. Alles schön zusammengemischt im wohlfeilen Narrativ der Mainstream-Medien (MSM), das nun die Grundlage des toxischen Artikels in der Lokalzeitung ”Schwäbische” ist, im Volksmund auch gerne ”Schäbige” genannt.
Bernd Treffler von der ”Schwäbischen Zeitung” konnte ganz offensichtlich der Versuchung nicht erliegen, kräftig nachzulegen, und Ortsvorsteher und Anwohner zu zitieren- die ihren schönen Ort am Karsee in den Schmutz gezogen fühlen. In den Schmutz gezogen jedoch nicht von diesen äußerst tendenziösen Artikeln, sondern vom ”Adler”, beziehungsweise den Betreibern, die derartige ”Umtriebe” im ”Dorfmittelpunkt” dulden.
Patrik Baab, Journalist, Buchautor und gerade eben für seine Recherchen auf beiden Seiten der Frontlinie im sogenannten Russland-Ukraine-Krieg in Aachen mit dem ”Friedens- und Freiheitspreis” ausgezeichnet, war schon zweimal im Adler in Karsee. In seinem Film ”Nur ein Piks” zeigte der renommierte Filmemacher Mario Nieswandt die traurige Seite des ”Impfwahnsinns” der ”Corona-Plandemie”. Immer wieder bringt eine Aktionsgruppe, deren Mitglieder teilweise in der Partei ”die Basis” sind, in Karsee Menschen auf die kleine Bühne, die anderswo kaum noch auftreten können, da den Organisatoren die Veranstaltungsorte andernorts allzu oft mit fadenscheiniger Begründung eine Absage erteilen.
Jacqueline Schöneberg, die neue Pächterin des ”Adlers” lasse zu, dass in Karsee eine Klientel verkehre, die vom Verfassungsschutz beobachtet werde, so der Autor der ”Schwäbischen Zeitung”.
Ich bin nun weder Verfechterin noch Verteidigerin der ”Neuen Medizin”, im Grunde weiß ich zu wenig darüber, um mir überhaupt eine Meinung bilden zu können- ganz geschweige zu urteilen. Da sind mir die Kollegen aus den MSM offensichtlich voraus. Zu erkennen vermeine ich jedoch ein in der ”Corona-Plandemie” einstudiertes Muster der sogenannten Qualitätsmedien, abzuschreiben und- allzu schnell Menschen zu diskreditieren- ja letztlich geradezu zu kriminalisieren.
Auch bin ich gegenüber alternativen Heilmethoden doch zumindest aufgeschlossen, auch angesichts des Totalversagens der Schulmedizin in ganz vielen Bereichen, nicht zuletzt in der sogenannten “Corona-Pandemie”. Man beachte dazu jetzt auch die offengelegten Betrügereien von Ärzten, die gerade durch die elektronische Patientenakte jetzt ans Licht kommen.
Was ich aber hier vor allem zum Ausdruck bringen möchte, ist mein Unverständnis und meinen Ärger gegenüber jene, die Kriegsberichterstatter und Friedensaktivisten wie den untadeligen Patrik Baab, oder so wichtige Aufklärer wie den Filmemacher Nieswandt in Bausch und Bogen mit abwertenden und letztlich rufschädigenden Attributen in eine Ecke mit tatsächlich subversiven Subjekten wie Extremisten stellen.
Auch möchte ich gegenüber den Betreibern des ”Adlers” mein Bedauern ausdrücken, von Kollegen so öffentlich ”hingerichtet” zu werden. Gerade Jacqueline Schöneberg und ihrem Team möchte ich meinen Dank aussprechen für ihre gute Gastlichkeit, und vor allem dafür, dass sie Menschen und Themen einen Raum lassen, in einem sich ständig verengenden Meinungsdiskurs zum Schaden der Demokratie in Deutschland.
Der ”Adler” in Wangen-Karsee ist ein Ort der gelebten Meinungsfreiheit und somit muss man den Pächtern dafür Lob und Dank aussprechen.
Meinungen nicht ausgrenzen, auch wenn man sie selbst nicht teilen kann, ist ein elementares Grundrecht einer tatsächlich gelebten Demokratie. Dafür zu sorgen, dass sie ausgesprochen werden können, ist vornehmste Pflicht des Journalismus. Auch dafür gibt es selbstverständlich Grenzen. Die scheinen mir aber im ”Adler” keineswegs übertreten worden zu sein. Von diesem Standpunkt her betrachtet ist die Meinungsmache von ”taz” und ”Schwäbische” billiger Populismus.
stattzeitung.org steht zu Meinungs- und Pressefreiheit, und einem offen Diskurs- so nötig in unserer Gesellschaft.
Sie, liebe Leser, haben sich ganz bewusst für ein Medium entschieden, dass die zweite Stimme ist, die nicht ungehört bleiben soll.
Wir wünschen uns gemeinsam mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass zum morgigen Feiertag der Deutschen Einheit Einigkeit darüber herrscht, dass Recht und Freiheit auch unbedingt der freien Meinungsäußerung- und der Pressefreiheit gilt.
Bleiben Sie kritisch und gut informiert!
Mit freundlichem Gruß
Ihre Stef Manzini
An dieser Stelle können Sie die Artikel in der ”Schwäbischen Zeitung” und der “taz” einsehen. Beurteilen Sie selbst, ob Sie ihn so für gerechtfertigt halten.
https://taz.de/Rechte-Heilpraktikerinnen-/!6100419/
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