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Zerstörung des Hormonhaushalts durch Mikro- und Nanoplastik.
- Hormone steuern Lebensvorgänge, Mikroplastik verändert die Hormonsteuerung.
- Nebennieren, Schilddrüse, Gehirn zeigen wegen Mikroplastik hormonelle Fehlfunktionen.
- Die Fortpflanzungsbiologie wird mannigfaltig durch Mikroplastikpartikel belastet.
- Mikroplastik kann nicht aus dem Körper ausgeleitet werden.
- Plastikkontaminationen sollten im Nahrungs- und Gesundheitsbereich reduziert werden.
- Windräder mit ihrer permanenten Mikroplastikablösung zerstören Lebensgrundlagen.
Mikro- und Nanoplastikpartikel (MNP) gelangen vorwiegend über den Verdauungstrakt (Essen und Trinken) und die Atemluft in den Körper. MNP dringen nach ihrer Aufnahme in den Organismus in den Blutkreislauf und von dort in die Zellen der einzelnen Organe ein. Dabei können sie vielfältige Schäden anrichten, wie in “Plastikabkommen gescheitert. Eine EC-Karte Mikroplastik pro Woche und Mensch.” ausführlich aufgeführt.
MNP kann aufgrund seiner geringfügigen Größe leicht aufgenommen werden. Mikroplastik ist gigantisch klein (1 bis 1000 Mikrometer), Nanoplastik ist noch winziger (kleiner als 1 Mikrometer). Ein Mikrometer ist ein Millionstel Meter (0,000001 Meter beziehungsweise 0,001 Millimeter).
Im Mittelpunkt des breit gefächerten Schadpotenzials der MNP stehen häufig hormonelle Störungen, die den Lebensalltag der Betroffenen auf den Kopf stellen können. Generell stören die MNP die natürlichen hormonellen Signalwege. Primär betroffen sind die Hormone der Nebennieren und Schilddrüse, aber auch die hormonelle Störung der Fortpflanzungsorgane nimmt breiten Raum ein.
In den Nebennieren zeigen vornehmlich sogenannte Bisphenole, die dem Mikroplastik zugesetzt sind, schädliche Wirkungen. Diese Erkenntnisse gewann man aus Versuchen an Zellkulturen. Bisphenole sind eine große Gruppe chemischer Verbindungen. Viele dieser Verbindungen hemmen oder verändern die Ausschüttung von wichtigen Hormonen der Nebenniere, wodurch Blutdruckregulation und Stressabbau (Cortisolstörung) aus dem Gleichgewicht geraten können. Solche Fehlleistungen haben auch Auswirkungen aufs Immunsystem.
In der Schilddrüse zeigen MNP ebenfalls schädigendes Potenzial. Hauptursache sind wiederum Bisphenole und sogenannte Weichmacher (Phthalate). Letztere sind dafür verantwortlich, dass Plastik nicht spröde und damit unbrauchbar wird. Beide Substanzen führen zu Funktions-, aber auch zu Entwicklungsstörungen. Unter anderem wird der für die Schilddrüse wichtige Mineralstoff Jod in seiner Verfügbarkeit eingeschränkt. Letztlich können sich aus der verursachten Störung der Schilddrüsenfunktion durch MNP Schilddrüsenkrebs und Autoimmunkrankheiten entwickeln.
Besonders gravierend scheint die Wirkung von MNP auf die Geschlechtsorgane zu sein – und das schon bei ihrer Entwicklung. Da MNP die Plazenta zu durchdringen vermögen, stehen Entwicklungsverzögerungen genauso im Fokus wie neurologische Störungen. Beeinträchtigungen in der Fruchtbarkeit sind dabei nur ein Phänomen. Die bereits erwähnten Bisphenole und Phthalate stören den weiblichen Hormonzyklus, es kann zu Fehlfunktionen in den Eierstöcken beziehungsweise in der Eizellenqualität kommen bis hin zur Unfruchtbarkeit. Eine Verfälschung der hormonellen Signalgebung hat vielfältige Auswirkungen, die sich auch im Menstruationszyklus und in Wechseljahrbeschwerden offenbaren können. Krebs in den Milchdrüsen ist eine weitere hormonell bedingte Schadwirkung. Da MNP bereits in der Muttermilch nachweisbar ist, nimmt der Säugling mit seinem ersten Lebenstag die Schadsubstanzen zu sich.
Beim männlichen Geschlecht greifen die Stoffe in den männlichen Hormonkreislauf ein (Reduktion der Testosteronwerte), eine Abnahme der Spermienquantität und -qualität wird beobachtet. Eine Störung in der Identitätsausbildung ist möglich. Zugleich sollen MNP Prostatakrebs fördern. Geschlechterübergreifend geht die hormonelle Balance bei Mann und Frau durch MNP verloren.
Da auch die Corona-Impfung zu Fertilitätsproblemen führte (“Moderne Kastration: Unfruchtbarkeit durch Impfung”) und obendrein die nahezu tägliche Glyphosataufnahme der Fruchtbarkeit entgegenwirkt, verwundert es nicht, dass es zu einem multifaktoriellen Funktionsstörungsbild kommt, das sich in einem unerfüllten Kinderwunsch manifestiert.
Im Nervensystem können MNP oxidativen Stress im Gehirn fördern und Entzündungen auslösen. Als Folge kommt es zu hormonellen Störfaktoren hinsichtlich einer ausgewogenen Hormonbalance und zu Störungen in der neuralen Kommunikation. Bekannte Ausfallerscheinungen wie Gedächtnisprobleme, Nervenerkrankungen oder Verhaltensänderungen sind ein Zeichen für die Ansammlung von MNP im Gehirn. Untersuchungen an Leichen haben ergeben, dass Menschen in quantitativer Hinsicht bereits fast fünf Flaschenplastikdeckel im Gehirn haben.
Hat der Organismus MNP aufgenommen, agiert das Immunsystem gegen diese Fremdkörper, ohne etwas ausrichten zu können. Es kommt zwangsläufig zu Entzündungen, die chronisch werden können. Ferner werden die Zellstrukturen geschädigt, was Alterungsprozesse beschleunigt und die Energieerzeugung in den Energiezentralen herunterfährt.
Generell führt die Anlagerung von MNP an den Membranen der Zellen zu deren Dehnung. Dadurch erhöht sich die Spannung, was zu Membranschäden führen kann. Da die Membranen als Gehirn der Zellen gelten, kann sich jeder vorstellen, was diese MNP-Belastung für den Organismus darstellt. Weil die Zelle über Rezeptoren in der Zellmembran einer hormonellen Steuerung unterliegt, kann das Hormonsystem durch MNP regelrecht aus den Fugen geraten.
Da Mikro- und Nanoplastik eine ungeheure Variantenfülle aufweisen, inklusive der darin enthaltenen Giftstoffe, kommt es nicht nur zu einer Einzelwirkung, sondern zu einer multifaktoriellen. Das kann zu chronischen, dauerhaften Veränderungen im Hormonhaushalt führen, mit den bereits erwähnten Krankheitsbildern. Schon geringe MNP-Belastungen haben das Potenzial für eine hormonelle Dysfunktion. Langfristige Folgen aufgrund der Mikroplastikkontamination sind gegeben. Bedauerlicherweise gibt es bis heute keine Möglichkeit der Ausleitung von aufgenommenen MNP aus dem Körper.
Da staatliche Verbote für MNP zurzeit nicht beziehungsweise kaum vorhanden sind, ist eine individuelle Vorsicht vor den gefährlichen Stoffen die effektivste Vermeidungsmaßnahme. Glasflaschen sollten Plastikflaschen ersetzen. Leitungswasser hat meistens weniger Plastikbestandteile als Wasser in Plastikflaschen. Plastikverpackungen von Lebensmitteln sollten vermieden werden. Hat man in Plastik verpackte Lebensmittel, so bedürfen sie einer intensiven Reinigung mit Wasser. Bei hartem Wasser werden durch Abkochen Mikroplastikteile an Kalziumkarbonat gebunden. In Kaffeefiltern bleiben diese Bestandteile zum größten Teil hängen. Makro- und nanoplastikfreie Naturkosmetikmittel reduzieren eine MNP-Belastung. Verzicht auf synthetische Kleidung hilft die Freisetzung von Kunstfasern zu vermeiden. Sie kommen über den Waschvorgang in die Kläranlagen und von dort über den Klärschlamm, der als Dünger verwendet wird, auf die Felder.
In der Umwelt sollte ebenfalls jede unnötige Mikroplastikquelle vermieden werden. Windräder verkörpern tagtäglich eine Mikroplastik-Apokalypse aufgrund sich permanent ablösender Mikroplastikpartikel. Die nicht geklärte Endlagerung abgebauter Windradflügel verschärft die Umweltbelastung durch MNP zusätzlich. Windräder sind zu einem weit sichtbaren Mahnmal der Gesundheits- und Umweltzerstörung geworden.
Es ist zu befürchten, dass Gesundheitsschäden durch MNP in Zukunft das dominierende Thema in der Medizin werden, da sie nicht nur den physischen Gesundheitszustand stark beeinträchtigen, sondern durch die Zerstörung der Hormonbalance zusätzlich auch die Psyche in Mitleidenschaft ziehen.
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