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Windkraftgegner Süd und Nord vereinigt euch!
- Windkraftanlagen sollen die Vogelschutzgebiete in den Elbmarschen zerstören.
- Dringender Appell aus Niedersachsen zur Mitzeichnung der Petition bis 1. Juli.
- Menschen aus ganz Deutschland können ein Zeichen gegen Umweltzerstörung setzen.
- Link dazu hier.
Ein dringender Appell erreicht uns von den Gegnern von Windkraftanlagen aus Niedersachsen. Gerade noch vier Tage bis Dienstag, 1. Juli 2025, kann jeder deutschlandweit diese Petition mitzeichnen, die verhindern soll, dass beispielsweise im Landkreis Salzhausen-Harburg 115 (!) Windkraftanlagen errichtet werden sollen. Im Artikelbild (Artikelbild großziehen für weitere Informationen) wird eindrucksvoll dargestellt, welche Monstrosität die Windmühlen mit einer Höhe von 285 Metern im Bild der Landschaft darstellen. Der Raubbau an der Natur kennt ganz offensichtlich keine Grenzen, denn selbst die Vogelschutzgebiete der Elbmarschen sollen durch den zügellosen Ausbau sogenannter ”Erneuerbarer Energie” zerstört werden. Unfassbar, was mit ”grüner Ideologie” im gesamten Land für ein immenser Schaden entsteht. Von diesem Schaden, der an Flora und Fauna, an Mensch und Tier- und letztlich durch Veränderung der Thermik und das massive Aufheizen der Bodenflächen auch am Klima entsteht, will die unter Olaf Lies geführte Landesregierung aus SPD und Grünen offensichtlich nichts wissen. Weitere Informationen erhalten sie auch unter: fuer-sinnvolle-energie.de vom Initiator der Petition, Thomas Lang.
68 Prozent des Stroms wird in den nördlichen Bundesländern produziert, damit ist eine Abdeckung in Niedersachsen zu 230 Prozent gegeben.
Die Problematik ist bundesweit und länderübergreifend gleich: Mit dem aus dem Ruder gelaufenen und völlig zügellosen Ausbau dieser grün-befeuerten und keineswegs erneuerbaren Energie, denn die durch Windkraftanlagen entstandenen Schäden sind nicht reparabel- also nach Zerstörung nicht erneuerbar!- werden Fakten geschaffen, die nicht rückgängig gemacht werden können.
Die Mitmenschen in Niedersachsen rufen zur Mitzeichnung der Petition als einen Akt der Solidarität- und einen Beitrag zum Umweltschutz auf.
Die überaus aktive Windkraftgegnerszene in Süddeutschland, auch im Bodenseekreis, wird um Mithilfe gebeten. Jede Stimme zählt!
Zur Petition geht es hier, die genauere Erklärung hierzu finden Sie hier.
Unbedingt den Videoaufruf dazu beachten: https://t.me/s/frei_sein_niedersachsen/19001
Wortlaut der Petition:
Ich fordere die Anpassung des Gesetzes zur Festlegung von Flächenbedarfen für Windenergieanlagen an Land (WindBG) an den IST-Zustand, da bereits zu viele Windkraftanlagen (WKA) installiert sind, durch eine Aussetzung/Reduzierung der Flächenzahl. Einen Windenergieschlüssel zu benutzen, der sich auf eine Zahl stützt wieviel Landfläche nötig ist, ist nicht zielführend, bindet personelle Ressourcen und richtet Schäden in Milliardenhöhe an, ganz zu schweigen von der Vernachlässigung von Umwelt- und Naturschutz sowie der Gesundheit.
Begründung
Weitere WKA sind vorerst nicht von Nöten.
Von dem im WindBG genannten Flächenschlüssel von 2% der Flächen der Bundesrepublik und deren im Anhang verfügten Aufteilung nach Bundesländern, sind bislang erst ein Viertel, also gut 0,5% umgesetzt. Trotzdem hat der Ausbau der Windenergie bereits eine Größe erreicht, die ihre Möglichkeit der Versorgung des Landes mit ausreichend Strom bereits überschritten hat. Dieses liegt daran, dass uns der Wind nicht dauerhaft, sondern nur stundenweise zur Verfügung steht und die bereits installierten Windkraftanlagen bei Volllast, im Bereich von 5 - 9 Windstärken, bereits mehr Strom liefern, als tatsächlich benötigt wird. Da dieser Überschuss nicht gespeichert werden kann, werden bereits heute mehrere Milliarden Euro dafür aufgewandt, dass den Betreibern der Windkraftanlagen der nicht produzierte Strom bezahlt wird, wenn sie zum Schutz des Netzes ihre Anlagen abschalten müssen. Weitere Milliarden fallen dadurch an, dass wir den überflüssigen Strom ins Ausland verschenken, oder gar dafür bezahlen, dass uns dieser abgenommen wird. In 2024 wurden an 62 Stunden der Strom verschenkt und an 457 Stunden haben wir für die Abnahme des Stromes bezahlt!
Gehen wir von einem Bruttostromverbrauch im Jahr 2024 von 512 Terrawattstunden (TWh) aus, benötigen wir bei 8.760 Jahresstunden pro Stunde 59 Gigawattstunden (GWh).
Deutschland hat mit 73 GW in Europa z.Zt. die meiste Windenergie installiert. Mit dieser Größe ist der Bruttostrombedarf von 59 GWh mehr als 23,5% überschritten. Strom, den wir nicht speichern können und der uns wie oben beschrieben immense Kosten verursacht.
Hinzu kommt, dass dieser Strom zu über 68 % von den nördlichen Bundesländern produziert wird und bislang keine ausreichenden Stromtrassen in den Süden bestehen. Dies führt obendrein noch zu weiteren Abschaltungen von Windkraftanlagen mit Bezahlung von nicht produziertem Strom. Für das Geld sollten lieber leistungsfähige Stromtrassen gebaut und in die Forschung investiert werden.
Wir haben Strombedarfsschwankungen zwischen ca. 45 GWh und ca. 70 GWh. Die niedrigen Bedarfe entstehen nachts, während die hohen Bedarfe tagsüber benötigt werden. Da während des Tages auch noch die Energie aus Photovoltaik in Höhe von 43 GWh zur Verfügung steht, müssen hier noch weitere Windkraftanlagen abgestellt werden, wenn tagsüber der Wind weht.
Letztendlich wird alleine durch das Repowering die Leistung ständig erhöht und auch die Photovoltaik wird weiter ausgebaut.
Niedersachsen hat am norddeutschen Ertrag mit einem Anteil von knapp 13 GW installierten On-Shore-Anlagen, sowie etwa 5 GW Off-Shore-Anlagen. Damit ist in Niedersachsen 2,3-mal mehr Leistung On-Shore installiert (siehe Anlage), als das Land tatsächlich selbst benötigt, ohne dass diese Leistung jemals voll abgerufen werden kann, da weder ausreichende Stromtrassen in den Süden noch nennenswerte Speicher zur Verfügung stehen.
Wozu dann weiterhin die nervenaufreibende Suche nach weiteren Flächen und noch mehr Geldverschwendung für damit beschäftigtes Personal? Dieses Personal könnte sinnvoller eingesetzt werden und die Bezahlung von nicht produziertem Strom sollte in zukünftigen Verträgen auch nicht mehr garantiert werden.
Zur Petition geht es hier, die genauere Erklärung hierzu finden Sie hier.
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