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Ungerechtigkeit, die mich nicht betrifft, ist mir egal.

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Ungerechtigkeit, die mich nicht betrifft, ist mir egal.

Wann haben Sie das letzte Mal laut gedacht? Hat sie jemand gehört? Der Inlandsgeheimdienst? Niemand da? Smartwatch? Pech gehabt!

Gehören Sie zu den Leuten, die sich ernsthafte Sorgen um dieses Land machen? Sicherheitsproblem Migrantengewalt? Oppositioneller? Querdenker? Corona-Impfgegner? Sie lesen die falschen Bücher, hören auf die falschen Medien?

Sie wollen Frieden schaffen statt immer noch mehr Waffen? Oder noch schlimmer: AfD-Fan? Pech gehabt! Sie sind damit ein rechtsextremer Verdachtsfall. Gesichert. Presse- und Meinungsfreiheit abgewählt im letzten Februar- oder besser gesagt ausgetrickst, quasi ausgemerzt.

Halten Sie besser den Mund, und wenn Sie das nicht können, dann sprechen Sie von psychisch Kranken, wenn Sie Dschihadisten meinen. Nennen Sie fremde Stammeskulturen lieber eine selbstbewusste Gemeinschaft religiöser Vielfalt. Sagen Sie auch weiterhin ”ich bin für Multi-Kulti”, selbst wenn Sie sich im eigenen Land längst fremd fühlen. Bezeichnen Sie die AfD als „Feinde der Demokratie”, obwohl sie denen insgeheim beipflichten. Bleiben Sie schlicht in der Deckung und bleiben Sie feige- auch dann wenn Sie die Ungerechtigkeit förmlich greifen können. Bleiben Sie also sicher, statt gesichert Rechtsextrem. Und überlassen Sie Mut und dafür die Prügel Alice Weidel und ihren Leuten. Besser fremdschämen als sich selbst schämen müssen. Buckeln Sie vor jedem dahergelaufenen Strolch- er könnte Sie sonst abstechen. Lassen Sie die Bundeswehr an der Ostflanke der NATO ihren Dienst fürs Heimatland tun, anstatt zu Hause Polizeikräfte zu unterstützen- die schon lange nicht mehr für Recht und Ordnung sorgen. Und ja, lassen Sie ganz einfach diejenigen büßen, die das sagen, was Sie denken. Hauptsache, Sie bekommen nicht die Schwierigkeiten, die Sie eigentlich verdienen. Überlassen Sie das Kämpfen anderen- und das Denken am besten auch gleich. Und wenn Sie Mitarbeiter beim VS sind, wünsche ich Ihnen vertiefende Einsichten bei der Lektüre von stattzeitung.org- in der unverdrossenen Hoffnung, dass bei Ihnen was hängenbleibt.

Nancy Faeser wollte Meinungen unterhalb des Strafbaren verbieten- und die tun das auch. Europaweit, mit dem DSA (Digital Services Act), so nennt sich die Meinungskontrolle, und mithilfe der steuerfinanzierten Schnüffelbehörde Verfassungsschutz. Bingo. Was nicht ins Narrativ passt, kommt weg. Das neue Korrekt heißt Correctiv. Wie viele Seiten braucht der VS für die Hochstufung der meisten Bürger? Mehr als 1.000 Seiten? Und die liest ja schon keiner- stattdessen glaubt man’s einfach. Ist einfacher! Wer nichts weiß, muss alles glauben. Pech gehabt!

Sie, liebe stattzeitung-Leserin, lieber stattzeitungs-Leser, gehören mit uns zu den Menschen, die eine Ungerechtigkeit betroffen macht, auch wenn sie uns nicht selbst betrifft. Glück gehabt!

Bleiben Sie in diesen anspruchsvollen Zeiten gut informiert- und verlieren Sie dennoch nicht Ihren Humor. Eine Grundvoraussetzung, um gut durch die Zeit zu kommen.

Herzlichst, Ihre Stef Manzini

Lesen Sie, liebe stattzeitungs-Leserin, lieber stattzeitungs-Leser, hierzu gerne auch den Kommentar “stattzeitung.org als Quelle für “AfD-Gutachten” des Verfassungsschutzes.”.

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