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Kanzler Merz. K. o. bevor es losgeht!
Nach dem Scheitern im ersten Wahlgang sind sie schon k. o. bevor es eigentlich losgeht. Geben sie auf, Herr Merz, und geben sie Deutschland eine Chance!
Es gibt kein starkes Deutschland mit einer schwachen Regierung. Ein Novum, noch nie dagewesen, ist ihre zunächst gescheiterte Wahl zum Bundeskanzler. Die ”Verräter” sitzen in Ihren eigenen Reihen, Herr Merz. Für ihre eigene Partei sind sie ein Problem, weil viele ihnen nicht zutrauen in einer Koalition mit den ”Sozis” auch nur eines ihrer vollmundig gemachten Versprechen einzulösen. Linnemann ging ihnen frustriert von der Stange, der vom Ehrgeiz zerfressene Jens Spahn will sie möglichst schnell beerben. Auch die Sozialdemokraten sind nur notgedrungen mit ihnen einverstanden, gerade in der ”Migrationsfrage” werden linke ”Sozen” ihren Kurs torpedieren, wann immer möglich.
Sie nannten Olaf Scholz einst einen ”Klempner der Macht”. Sie, Herr Merz, sind ein Maurer. Genauer gesagt, ein Brandmaurer. Die einzige Partei, die einen harten Kurs gegen illegale Migranten mitträgt, beziehungsweise deren Programmatik sie sich ja bedienen, möchten sie mit windigen Taschenspielertricks, wie das fragwürdige Gutachten des Verfassungsschutzes, am liebsten abschaffen. Dass dadurch im Land nichts weitergeht, nehmen sie in Kauf- sie wollen Kanzler sein. Das sind sie nun im zweiten Anlauf geworden, ein beschädigter Kanzler ohne eigene Hausmacht. Ihre Brandmaurerei wird ihnen ihre gegebenen Wahlversprechen allesamt vermasseln- und den Bürgern in Deutschland das Leben weiterhin schwer machen. Mit wem bitte wollen sie eine Wirtschaftswende durchsetzen? Mit den ”Linken”, die eine sozialistische Planwirtschaft präferieren? Mit den Grünen, die nur noch E-Autos produzieren wollen, auch wenn niemand die fahren will? Nicht einmal ihre eigene Koalition steht geschlossen hinter ihnen, das Scheitern im ersten Wahlgang war mehr als ein Denkzettel. Es war eine Momentaufnahme auf die Aussichten ihrer Kanzlerschaft, die unser Land weiter nach unten zieht.
Lars Klingbeil, der neue ”starke” Mann der SPD, ist als Vizekanzler und Finanzminister eine Fehlbesetzung- der Mann hat nicht das nötige Format dazu, ein Umstand, den er mit ihnen teilt. Der SPD-Wadenbeißer Stegner kann nichts anderes wie eine Schallplatte, die an einer Stelle hängen geblieben ist, zu wiederholen, dass seine Partei uns vor den ”Rechtsextremisten” beschützen muss. Der ist einer ihrer größten Kritiker seit ihrem ”Schulterschluss” in der Abstimmung mit der AfD. Es gibt viele ”Stegners” in der SPD. Aber es gibt mindestens genauso viele Parlamentarier in ihrer Partei, die im Grunde den sozialdemokratischen Kurs verachten. Wer beschützt uns also vor ihrem vorprogrammierten Totalversagen, das vorgezeichnet ist, mit solchen Partnern und Abtrünnigen in den eigenen Reihen?
150 Bundestagsabgeordnete der AfD, sie symbolisieren die derzeit stärkste politische Kraft in Deutschland, werden ihnen wechselweise in die Suppe spucken, oder ihre Entscheidungen mittragen, wenn sie dem Wohle des Landes dienen. Das wird für sie, Herr Merz, ein nicht enden wollender ”Judaskuss”. Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon das ewige Theater im Deutschen Bundestag. Ich höre das Geschrei der Linken, sehe die pikierten Mienen der Grünen- und voran geht wieder nichts. Wechselseitige Schuldzuweisungen der Regierungsparteien- und ein süffisanter Söder, der aus Bayern dazwischen quatscht.
Vollgaskoalition, so könnten sie sich auch nennen. Mit Vollgas in den Abgrund.
Die Situation im Land ist so prekär das ich hier eigentlich gar nicht mehr über marode Brücken, über die eben kein LKW mehr rollt, über leere Kassen der Kommunen aufgrund überbordender Sozialkosten für die Unterbringung von Menschen, von denen dann laut offiziellen Zahlen nur jeder zweite auch Arbeit sucht, über Geschäftsinhaber, die hinschmeißen, weil sie dem Bürokratiemonster nicht mehr Herr werden können, und so weiter und so fort sprechen muss. Das Schlimmste, was sie unserem Land antun könnten, wäre jedoch ein Krieg mit Russland. Die denkende Bevölkerung ist längst frustriert, sie glaubt ihnen und ihrer ”Arbeitskoalition” genau gar nichts mehr. Sie blockieren mit ihrer Regierung, die aus den drei Parteien besteht, aus denen zum heutigen Wahltag die Abweichler kamen, die politische Wende, die sie allen versprochen haben. Chaos statt Aufbruch ist die Folge ihres unverantwortlichen Handelns- das gilt auch für Klingbeil.
In einer Zeit, in der es eine breite Brust braucht, für Deutschland sind sie vor allem eines, Herr Merz: ein dünner Bundeskanzler auf ganz dünnem Eis. Dünn die Zustimmung des Parlaments heute, so schmallippig wie ihr Lächeln. Dünn ihre Möglichkeiten. Dünn ihre Mehrheiten. Dünnes Bier. Dünne Nerven. Ein Opportunist, wenn es um die eigene Macht geht, das sind sie. Das Volk mag sie nicht. Ihre eigenen Leute vertrauen ihnen nicht. Egal. Hauptsache Kanzler. Ja so ticken sie- aber das wird sich nicht ausgehen Herr Merz. Sie sind niemand, der dicke Probleme lösen wird.
Alice Weidel plädiert für einen klaren Schnitt, für ihren Abgang und für Neuwahlen. Was würde dann wohl passieren, Herr Merz? Sie haben Rentenalter und das nötige Geld für einen langen Urlaub, machen sie es sich leicht und geben Sie Deutschland damit eine Chance.
Aber nein, sie werden weiterwursteln, nur mit neuem Personal, der Bürger wird Zeuge ihres Versagens- und wählt 2029 dann noch stärker die AfD. Man kann sich darüber überhaupt nicht freuen, denn dann sind wieder Jahre ins Land gegangen, in denen sie vor allem als Maurer eines geschafft haben: den Abstieg dieses Landes noch weiter zu zementieren.
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