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Wie der Bärlauch dich auf Trab bringt!
Gastautor: Monika Dugrillon
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- Allium ursinum ”Bärenknoblauch” ail des ours, aglio orsino, ajo de oso…
- Alte Volksnamen: Waldknoblauch, wilder Knoblauch, Zigeunerlauch (falls noch erlaubt, das zu sagen), Bärenkraut, Hexenzwiebel, Ränsele in der Schweiz.
- Aber, warum heißt der Bärlauch überhaupt Bärlauch?
Es ist das erste Kraut, was die ausgehungerten, aus Schwäche torkelnden Bären nach ihrem langen Winterschlaf im Wald suchen, um sich damit Magen, Darm und Blut zu reinigen und von den ”Schlacken” des Winters zu befreien, um dann ”bärenstark” in den Frühling zu starten. Naturbeobachtungen unserer Vorfahren berichten, dass die Bären nach drei Tagen wieder auf den Beinen waren.
Sollten wir Menschen dieses Geschenk der Natur nicht auch nutzen? Also ab in die schattigen, feuchten Laub- und Gebirgswälder und Auen, unter Gebüschen, dem feinen Duft von Knoblauch nach, denn ”alle Wiesen, Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken” wusste schon Paracelsus (1492-1541).
Du erkennst ihn leicht: lanzettförmige, zarte, gestielte Blätter, je ein Blatt an einem Stiel, Oberseite glänzend, Unterseite matt. Der Knoblauchduft schließt Verwechslungen mit den Blättern der Maiglöckchen oder der giftigen Herbstzeitlose mit Sicherheit aus. Maiglöckchen haben mehrere kräftige Blätter an einem Stiel, eine glänzende Blattunterseite und sind geruchlos.
Inhaltsstoffe: viel Vitamin C, Eisen, Magnesium, Mangan, ätherische Öle, Flavonoide, Chlorophyll, eine hohe Konzentration an Schwefelverbindungen (Alicin), die sehr wichtig sind zur Schwermetall- und Quecksilber-Ausleitung und gegen ”freie Radikale” wirkt.
Wirkung: entgiftend, antibiotisch, antiviral, antimykotisch, blähungstreibend, wurmtreibend und darmregulierend, blutdruckausgleichend, cholesterinsenkend. Magen, Blut, Niere, Darm alle Organe und Gefäße werden auf ”natürliche” Art gereinigt und gestärkt, das ist der absolute Clou.
Am besten eine Bärlauch-Frühjahrskur machen, jeden Tag frische Bärlauchblätter, kleingeschnitten auf Butterbrot, Suppen, Saucen, Quark, Kartoffeln, Salate gestreut; als Spinat mit frischen Brennnesseln gemischt, Quiche, Pesto, Bärlauchspätzle…da gibt es viele tolle Rezepte im Netz.
Zur Konservierung empfehle ich den Bärlauch püriert in kleinen Gläsern einzufrieren, (Vorsicht nicht in Plastikgefäße, sonst riecht der ganze Gefrierschrank), so hast du Vorrat zum Würzen für das ganze Jahr, kannst mit einem spitzen Messer loslösen. Kleingeschnitten und eingefroren schmeckt Bärlauch aus Erfahrung nicht. Jedoch kleingeschnitten und in klarem Schnaps angesetzt, 2 Wochen oder länger in die Sonne bzw. Wärme gestellt, täglich 2x12 Tropfen ”Bärlauchgeist”(ein halber Teelöffel) in etwas Flüssigkeit ”lüften” dein Gehirn und verhindert die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose).
Später, wenn sich Blütenknospen bilden, haben die Blätter keine Wirkung mehr, da die ganze Kraft dann in den Blüten ist, die sehr hübsch sind zum Dekorieren von allerlei Speisen.
Die Samenkapseln lassen sich wie Kapern in Essig einlegen.
Quellen: Maria Treben ”Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Eva Aschenbrenner ” Der Wildkräutergang”.
Nächsten Monat erfährst du interessantes über den Löwenzahn, und über andere Gartenkräuter, die jetzt alle aus dem Boden sprießen.
Bleibt schön gesund und vergesst nicht: Lachen ist die beste Medizin!
Eure Moni

“Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente” (Hippokrates von Kos; 460 bis 370 v. Chr.)
Monika A. Dugrillon ist Krankenschwester, Heilkräuterexpertin und Fastenbegleiterin. Seit 2018 lebt und arbeitet die Schwarzwälderin in Überlingen am Bodensee.
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Information und Kontakt für individuelle Beratung: Monika Dugrillon, Telefon 0151/10463515
Hinweis: Die Texte von Gastautoren sind nicht von stattzeitung.org recherchiert, und nicht von der Redaktion geprüft, oder zwangsweise die Meinung der Redaktion. Für die Inhalte ist der jeweilige Gastautor selbst verantwortlich.
Lesen Sie, liebe stattzeitungs-Leserin, lieber stattzeitungs-Leser, hierzu gerne auch den vorherigen Artikel von Monika Dugrillon “Ziegen haben kein Zahnfleischbluten.”.
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