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Der Rechtsstaat fordert Bauernopfer!
Zum Biberacher ”Zollstock-Urteil”. Es ist schon bizarr! Da wird gegen Landwirte eine 20-köpfige Ermittlergruppe eingerichtet, und zur Überwachung eines Attentäters hat man nicht genug Leute.
Wie soll man das verstehen?
Totalversagen!
Kretschmann und Strobl hatten harte Urteile angekündigt, das Ermittlerteam muss sich lohnen, und das Gericht vollzieht die Urteile.
So jedenfalls sieht das der erstaunte Betrachter, ja wütende Betrachter könnte man sagen.
Wieso hat man im Vorfeld des Magdeburger Attentäters, wir erinnern diesen Anschlag mit sechs Toten und hunderten Verletzten, keine 20-köpfige Ermittlergruppe eingerichtet, um diesen brutalen Mordanschlag zu verhindern? Über 100 Mal war der Saudi-Araber polizeibekannt und auffällig geworden- ja, er kündigte seine Mordgelüste sogar an.
Immer wieder müssen wir uns diesbezüglich die gleichen Sprüche anhören: Die Polizei hat nicht genug Leute. Klar, die Polizei muss ja auch gegen unbescholtene Bauern ermitteln, die angesichts der aus ihrer Sicht katastrophalen Agrarpolitik demonstrieren. Natürlich ist Sachbeschädigung ein Straftatbestand- aber angesichts Toter und Verletzter ist das eine Bagatelle.
Ein Staat, der seine Bürger nicht schützt vor Mord und Totschlag, aber mittels seiner Gerichtsbarkeit gegen Bauern ein komplett überzogenes Szenario entfesselt, und übertrieben harte Urteile ausspricht, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, politische Manipulation via Justiz auszuüben.
Wir sprechen im konkreten Fall von einem angeblich geworfenen Zollstock, der angeblich eine Autoscheibe durchschlagen hat. Verletzte Null. Tote Null. Sachschaden: kaputte Scheibe.
Neun Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung, 3.000 Euro Geldstrafe, aber kein Sachverständiger, der zweifelsfrei klärt, ob ein Zollstock überhaupt eine Scheibe durchschlagen kann. Ein Indizienprozess, bei dem sich die Zeugen vehement widersprechen.
Egal, ein hartes Urteil muss her, denn die Staatsfeinde müssen bestraft werden. Die Staatsfeinde sind diesmal die Bauern, die sich nicht alles gefallen lassen von der grünen Regierung, die aber bei Wind und Wetter dafür sorgen, dass wir alle satt werden.
Beim letzten Mal waren es die verantwortungsvollen Ärzte, die vor einer katastrophalen Schadwirkung einer sogenannten Impfung warnten.
Übernächstes Mal sind es die ”Friedensnazis”, die verhindern wollen, dass eine tollwütige Kriegsmeute unser Land in die dritte Katastrophe führt.
An anderer Stelle hält man Untersuchungshäftlinge 20 Monate in Haft, schikaniert und foltert sie, ohne in dieser langen Zeit einen zweifelsfreien Beweis ihrer Schuldigkeit überhaupt vorzulegen. Die Rede ist von Johanna Findeisen und dem sogenannten Reichsbürgerprozess- auch bekannt als ”Rollator-Putsch”.
Nehmt die Sonderermittler-Teams, um wirklich gefährliche Täter in die Zellen zu schmeißen, aus denen ihr Johanna Findeisen und Co. schnellsten entlassen müsst, und zwar bevor diese Täter, die ich meine, Anschläge verüben, wodurch unsere Kinder grausam dahingemetzelt werden. Dann kommen die Finanzverbrecher (Cum-Ex und Co.) an die Reihe, ach ja, die vielen ausreisepflichtigen Migranten warten auf ihre Rückflüge, und vergesst bloß nicht die Corona-Verbrecher.
Wenn ihr das alles getan habt, dann widmet euch Zollstock-Werfern und Parksündern- aber bitte angemessen.
Wo sind die mutigen Richter anstelle Karrieristen, die wahrhaftige Straftäter unbeirrbar verfolgen, anstatt Bauernopfer zu liefern?
Ein Staat, der mutwillig bestraft, ist eines ganz sicher nicht. Ein Rechtsstaat.
Lesen Sie, liebe stattzeitungs-Leserin, lieber stattzeitungs-Leser, auch folgende Beiträge zum “Politischen Aschermittwoch” und den Bauernprotesten:
- Artikel vom 14.02.2024: “Pfefferspray gegen Bauern. Aschermittwoch der Grünen in Biberach abgesagt.”
- Artikel vom 16.02.2024: “Aschermittwoch Biberach. Pöbelte hier die Polente?”
- Kommentar vom 16.02.2024: “High Noon in Biberach.”
- Artikel vom 19.11.2024: “Aschermittwoch Biberach, jetzt Anklage wegen Landfriedensbruch gegen Bauern.”
- Artikel vom 18.12.2024: ““Er wollte nicht nur Bilder machen, auch von der Grundeinstellung her”, Staatsanwalt Abt in Biberach.”
- Kommentar vom 18.12.2024: “Der Freitag, der 13. in Biberach war ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit.”
- Artikel vom 19.12.2024: “HELFT UNS DABEI RECHT ZU KRIEGEN! Patrik Baab zum Urteil von Biberach.”
- Artikel vom 11.01.2025: “Wie kam es zum Urteil gegen die Pressefreiheit in Biberach?”
- Kommentar vom 11.01.2025: “Wenn Einstellung und Haltung als Nötigung bestraft wird, hat die Freiheit der Gedanken ausgedient.”
- Artikel vom 13.03.2025: “Der “Journalisten-Prozess” in Biberach.”
- Artikel vom 17.03.2025: “Wieder Skandalurteil gegen Aschermittwochsbauern.”
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