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Ministerpräsident Winfried Kretschmann: Der Altdorfer Wald wäre ohne Windräder dem Untergang geweiht.
- Netzwerk Naturschutz Allgäu-Oberschwaben demonstrierte gegen den Windradausbau.
- Kretschmann erhielt ein Symbolpräsent gegen Windkraftanlagen.
- Der grüne Ministerpräsident blieb unbeeindruckt von der Demonstration.
- Ignoranz, anstatt ernsthaft auf Fakten einzugehen, war die Vorgehensweise des Landesvaters.
- Klimawandel wurde auf politischer Plattform ohne jeglichen Beweis als anthropogen dargeboten.
Windräder in Süddeutschland sind bis auf wenige Nischenstandorte ineffektiv, sind Steuergeldgräber und führen zu hohen Strompreisen. Doch dem nicht genug, sie nehmen obendrein schädigenden Einfluss auf die Gesundheit der Menschen und führen zu einem Massensterben im Tierreich, vor allem in der Insektenwelt. Damit können Windräder landwirtschaftliche Ernten gefährden und sie töten Vögel und Fledermäuse im großen Stil, wodurch sie das Artensterben forcieren. Zu allem Überfluss besteht bei einem Windradstandort auch noch die Gefahr der Verseuchung landwirtschaftlicher Böden und des Grundwassers durch sich permanent von den Windradblättern ablösende Mikroplastikbestandteile.
All diese Fakten sind für das Netzwerk Naturschutz Allgäu-Oberschwaben Gründe, sich gegen die Erstellung von Windrädern zur Wehr zu setzen. Um die 300 Demonstranten nahmen die Chance wahr, ihren Missmut gegenüber der baden-württembergischen Energiepolitik Ausdruck zu verleihen, als Ministerpräsident Kretschmann am 21. Februar 2025 nach Vogt im Landkreis Ravensburg kam.
Mit Plakaten für den Erhalt der regionalen Landschaft und Umwelt machten sich die Protestierenden stark. ”Stoppt diesen Wahnsinn – keine Windkraftanlagen im Altdorfer Wald”, oder ”Stoppt sofort die Monsterwindräder in Haisterkirch” waren zwei Beispiele dafür. Allgemeine Protestplakate wie ”Windradabrieb vergiftet landwirtschaftlichen Boden, Trinkwasser, Tiere und letztlich auch uns” oder ”Ihre Politik zerstört unser Land” (gemeint war Kretschmanns Energiepolitik) machten auf grundsätzliche Probleme der Windkraftanlagenpolitik aufmerksam. Viele weitere Plakate wiesen mit zahlreichen Facetten auf die Unverantwortlichkeit der Windradpolitik der baden-württembergischen Landes- und der Bundespolitik hin.
Aus der Demonstrationsmitte wurde Ministerpräsident Kretschmann ein ”Weißenbronner Naturquellwasser” aus dem Nationalpark Altdorfer Wald nebst einiger regionaler Bioprodukte überreicht mit dem Hinweis, dass er diese Präsentente einfrieren solle, damit seine Enkel zu gegebener Zeit erfahren können, welche unbelasteten Nahrungsmittel es vor der Windraderstellung gegeben hat. Lautstark untermalt wurde die ganze Aktion von den Kundgebungsteilnehmern mit Gesängen wie ”Landesvater mein, schütz den Wald, denn er ist auch dein” oder ”Landesvater mit Verstand, schütze unser Land”.
Im Vogter Gasthaus ”Adler”, in welchem Kretschmann anschließend Wahlunterstützung für die grüne Bundespolitikerin Agnieszka Brugger leistete, wurde schnell deutlich, dass die Proteste der Umweltschützer bei Kretschmann auf taube Ohren stießen. Stattdessen bezeichnete er die Erstellung von Windrädern und Photovoltaikanlagen, neben dem Ausbau der Energienetze, als wichtigste und vordringlichste Aufgabe im Land. Wir wollen in Baden-Württemberg noch 2.000 Windräder für unser Klimaziel erstellen, war seine Botschaft. Dass für viele Bürger eine Windraderstellung eine Zumutung ist, tat er mit dem Hinweis ab, dass dies bei einer Infrastrukturmaßnahme immer so von Betroffenen empfunden wird.
Völlig außer Acht ließ Winfried Kretschmann die gesundheitlichen Probleme durch Windkraftanlagen oder die Umwelt- und Naturzerstörung und die Tötung zahlreicher Faunenvertreter. Auch über die Boden- und Trinkwasserverseuchung verlor er kein Wort. Im Gegenteil, er zog die Sorgen vor Erkrankung durch Windkraftanlagen noch in Lächerliche, indem er behauptete, wenn Windräder krank machen würden, dürfte man sie nicht aufstellen. Anscheinend ist der Ministerpräsident nicht auf der Höhe der Erkenntnisse, denn in anderen Ländern wird Windradbetrieb bereits teils verboten, weil er krank macht. Neue wissenschaftliche Forschungsergebnisse zum gefährlichen Infraschall durch Windräder, die einen Windradbau als unverantwortlich erscheinen lassen, sind ihm anscheinend völlig fremd. Wer solche Fakten ignoriert, läuft Gefahr, eine Politik der Ausblendung zu zelebrieren, die ausschließlich einer eigenen Agenda folgt.
Auch im Weiteren zeigte sich der Ministerpräsident von Baden-Württemberg eher belehrend im Einklang mit seinem grünen Publikum, indem er kühn spekulierte, dass das Naturschutzgebiet Altdorfer Wald, in dem Windräder erstellt werden sollen, nicht mehr existieren würde, wenn man den Klimawandel durch Windräder nicht in den Griff bekäme. Und er setzte noch einen drauf: ”Politik entscheidet gegen lokale Interessen.” Weg mit den Bürgermeinungen und Bürgerinteressen, ich weiß es besser- scheint Kretschmann von sich überzeugt. Der Ministerpräsident von B´90/die Grünen geht anscheinend wie viele andere grüne Politiker davon aus, dass der Klimawandel nicht wie seit Jahrmilliarden aufgrund natürlicher Veränderungen stattfindet, sondern zum ersten Mal in der Geschichte dieses Planeten aufgrund von anthropogenen Faktoren, wofür es allerdings keinen einzigen Beweis gibt. Damit entartet Klimapolitik zum Dogma, zur Ideologie, manche sagen sogar zu einer neuen Religion.
Kretschmann wälzte anschließend den ”schwarzen Peter” der regenerativen Energiepolitik auf die EU und die Bundesregierung ab, denn dort werden laut dem baden-württembergischen Landesvater generelle Entscheidung getroffen, im Bundesland Baden-Württemberg wird diese Politik unter lokalen Gesichtspunkten ”nur” umgesetzt. Von Verantwortungsübernahme keine Spur.
Zugleich verwies er darauf, dass Windrädern die zusätzliche Bedeutung zukommt, unabhängig vom russischen Öl und Gas zu werden, wodurch Russland finanzielle Mittel für seinen Ukrainekrieg verloren gehen. Das ist Kretschmanns politische Leitlinie. Hoffentlich erinnern sich die Menschen mit körperlichen Schäden durch Windräder und die Bauern mit verseuchten landwirtschaftlichen Flächen daran, dass sie für die Ukraine leiden- und in ihrer Existenz bedroht werden. Nicht zu vergessen die Stromabnehmer, die exorbitante Strompreise wegen dieser Energiepolitik blechen müssen, was vor allem Unternehmen mehr und mehr in den Ruin oder ins Ausland treibt.
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