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AfD für Freiheit und Souveränität im Heidenheimer Konzerthaus
- Heidenheim erlebte AfD-Wahlkampf mit Weidel, Chrupalla, Frohnmaier und Hess.
- Die Redner zeigten die Probleme der heutigen Zeit auf und boten Lösungsvorschläge an.
- Die CDU wurde mangels eigener Konzepte als AfD-Konzeptklauer gebrandmarkt.
- AfD ist sicher: Kein ”Weiter So”, sondern nur ein blaues Wunder kann Deutschland retten.
Im Heidenheimer Konzerthaus zeigte sich die AfD am 9. Februar 2025 in Wahlkampfmodus. Martin Hess (Polizist, MdB, stellvertretender innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion), Markus Frohnmaier (MdB, Co-Vorsitzender des AfD-Landesverbandes Baden-Württemberg), Tino Chrupalla (MdB, Co-Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion) und Dr. Alice Weidel (MdB, Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion und Kanzlerkandidatin), in der Reihenfolge von Rang und Auftritt, kamen als Gastredner ins voll besetzte Veranstaltungshaus. Besonders auf den Presseplätzen ging es eng her, denn die AfD mit ihrer Popularität liegt in der Wählergunst, sie ist gleichermaßen begehrt für die einseitig agierende Mainstreampresse und objektiv berichtende freie Presse.
Martin Hess legte als ehemaliger Polizist dar, dass Deutschlands Sicherheit nur noch mit der AfD umgesetzt werden kann. Wir wollen keine Weihnachtsmärkte als Festung, keine Freibäder, in denen Frauen geschützt werden müssen, und keine bestialischen Kindermorde, weil der Staat nicht mehr die Bevölkerung schützen kann - wir wollen ein sicheres Deutschland zurück, war die Kernaussage von Hess. Wir werden die Grenzen schließen und alle Illegalen abweisen, Straffällige werden abgeschoben, denn Remigration rettet Leben, führte der Polizist weiter aus und fügte an, Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in Deutschland eine Existenz aufbauen, und die Errungenschaften unseres Kulturkreises teilen, wären herzlich willkommen. Er bedauerte, dass die CDU mit geklauten AfD-Werten Politik mache, gleichzeitig aber behaupte, die AfD hätte keine Konzepte. Damit macht sich die CDU unglaubwürdig, so der Landespolitiker Martin Hess. Sein kerniger Sound von Recht und Ordnung nimmt man dem Ex-Polizisten ab, und das kam gut an im Publikum, das die Rede mit Beifall quittierte.
Markus Frohnmaier beklagte, dass sich viele Menschen nicht mehr trauten, ihre Meinung frei zu äußern. Kinderzimmer und Rentnerwohnungen würden von der Polizei durchsucht, weil sie eine Äußerung tätigten, die dem politischen Establishment missfiel. Wer nicht will, dass Robert Habeck mit einer Polizeimannschaft morgens um sechs Uhr an die Tür anklopft, der braucht die AfD an seiner Seite, denn sie garantiert die Wiederherstellung der Meinungsfreiheit rief der Bundestagsabgeordnete unter großem Applaus in den Saal.
Im Weiteren monierte er die Politik der CDU, welche die vollkommen sinnfreien CO₂-Steuern hätte verhindern können. Statt einer Korrektur der Energie- und Wirtschaftspolitik, beschwöre sie die Brandmauer, welche eine Politik für die Mitte Deutschlands verhindere. Er bezeichnete die CDU als Partei vaterlandsloser Gesellen. Dass heutzutage Parteien oder Parteimitglieder noch Kriegstreiber sein können und Deutschland in einen Krieg mit Russland reinziehen, konnte er nicht nachvollziehen. Schickt deren Kinder an die Front und die Kriegseinstellung wird sich ändern, so Frohnmaier. Alice Weidel für Deutschland ist die Lösung für die deutschen Probleme, war sein Schlussplädoyer.
Tino Chrupalla zeigte sich beeindruckt von der Heidenheimer Atmosphäre. Der frühere Unterschied zwischen Ost und West in der Einstellung zur AfD sei verschwunden, weil die Menschen merken: ”Wir machen Politik für Deutschland”, war sein Redeeinstieg. In Fortsetzung von Frohnmaiers Worten warnte er vor Merz, denn wer Merz wähle, forciere den Krieg mit Russland.
Deutschland könnte als wohlhabendes Land Vorzeigecharakter für die ganze Welt haben, ist aber pleite, weil Deutschland ein extremes Ausgabenproblem hat, das allen, nur nicht Deutschland, zugutekommt. Allein 30 Milliarden Euro für den sinnlosen Ukrainekrieg sprechen Bände, fügte Chrupalla an. Für die vollkommen verfehlte Migrationspolitik führte er Merkel und damit die CDU als Hauptverantwortliche an. Im Weiteren bedauerte er, dass Merkel anscheinend immer noch das Kommando in der CDU führe, denn im November 2024 hätte sie nach seiner Aussage geäußert, sie müsse nur zwei, drei Knöpfe drücken und Merz wäre weg. Symbolisch habe er der AfD-Kanzlerkandidatin Weidel diese drei Köpfe geschenkt, merkte Chrupalla lächelnd an.
Im Weiteren streifte Chrupalla die desolate Wirtschaftspolitik der Ampel, welche Deutschland in den Abgrund stürzte. Eine Kilowattstunde Strom kostet in den USA 10 Cent, in Deutschland 43 Cent, führte er an. Deshalb gingen deutsche Firmen ins Ausland. Handwerker schließen ihre Firmen im ländlichen Raum, weil sie die Kosten nicht mehr stemmen könnten, führte der Politiker weiter aus und gab allen mit auf den Weg: ”Wenn die AfD regiert, hat das goldene Handwerk wieder Zukunft.”
Grüne Politik wäre gegen das eigene Volk gerichtet, stattdessen müsste der Bürger an erster Stelle stehen, war Chrupallas Credo. Die AfD-Politik ist eine Politik für den Bürger, resümierte er. Der Wähler sieht heute mehr denn je, so der Co-Vorsitzende der AfD, dass die AfD effektive Lösungen parat hat. Dazu gehören nach seinen Worten die Abschaffung der CO₂-Steuern, die auf einer krassen Lüge aufgebaut sind, oder die Rückführung der Bürokratie auf ein minimal notwendiges Niveau, wodurch der Mittelstand wieder aufblühen kann. Freiheit und Souveränität gehen nur mit einem blauen Wunder am 23. Februar 2025, war sein Fazit. Der Co-Vorsitzende der AfD, Tino Chrupalla, kam gut an in Heidenheim. Seine Mischung aus Wortwitz und knallharten Statements ist bekannt- und er macht Tempo mit Worten. Eilig hat es die AfD. Bald sind Wahlen. Schaffen die ”Blauen” die 25 Prozent? Nicht nur AfD-Politiker dürften darauf gespannt sein.
Lesen Sie, liebe stattzeitungs-Leserin, lieber stattzeitungs-Leser, hierzu gerne auch die Artikel “Wir streichen die links-grün-woke Verbotspolitik für die Freiheit. Alice Weidel in Heidenheim.” und “Einen TÜV für Politiker. Alice Weidel in Heidenheim.”.
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