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Mit uns gibt es nur Frieden! Alice Weidel, AfD.

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Mit uns gibt es nur Frieden! Alice Weidel, AfD.

Wahlkampfauftakt der AfD in Halle. 4.500 begeisterte AfDler und ein Tech-Milliardär waren mit dabei. Sie erlebten eine Kanzlerkandidatin in absoluter Topform. Weidel verspricht Frieden, Sicherheit und Wohlstand. Herzchen waren das vorherrschende Symbol des Tages, und stehen für die Kanzlerin der Herzen. Kein ”Taurus” für die Ukraine, so beantwortet Alice Weidel eine Frage von stattzeitung.org, wie das denn damit wäre bei einer Regierung mit der CDU.

Die CDU muss mit der AfD die Regierung bilden, so will es der Wähler. Über 50 % in den Meinungsumfragen geben der AfD-Kanzlerkandidatin Dr. Alice Weidel recht in ihrer Feststellung. ”Mit uns wird es nur Frieden geben. Nur Frieden!”, versprach Alice Weidel in Halle beim Wahlkampfauftakt der AfD. Wer jetzt einen Widerspruch sieht im Versprechen von Friedrich Merz, der CDU-Kanzlerkandidat versprach wiederum seinen Wählern den Marschflugkörper ”Taurus” sofort in die Ukraine zu liefern, dem erteilt Alice Weidel eine klare Absage: ”Den Taurus wird es nie geben!”, so die Kanzlerkandidatin auf Nachfrage der stattzeitung.org. Wer Weidel kennt, weiß: Eine Frau. Ein Wort. Die AfD steht für den sofortigen Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine.

Was für ein Aufschlag in Halle. Die AfD feierte ihre Kanzlerkandidatin, und Elon Musk versprach von der Großleinwand, Deutschland würde wieder blühen, wenn Alice Weidel erst Kanzlerin wäre. Herzchen flogen hin- und her, nicht nur zwischen Weidel und Musk, aber es ist offensichtlich: Hier verstehen sich zwei Menschen gut, weil sie in die gleiche Richtung sehen. ”Du bist der Beste”, bedankte sich das ”Fangirl” beim Tech-Milliardär. Doch auch wenn sich einer Sahra Wagenknecht (BSW), die Weidel letzte Woche in der Talkshow von Sandra Maischberger so beschimpfte, die Feinstrumpfhose unterm adretten Kostüm aufrollt. Es nützt nichts. Weidel ist vorne. Die AfD-Frontfrau hat das gut gemacht in der Talkshow, in gewohnt weißem Rolli und blauen Blazer feuerte sie, im Ton moderat, ganz kühl eine gut platzierte Salve an der anderen auf die ”Kommunistin”, die jahrzehntelang Stalin hinterhergerannt wäre, so Weidel. Kleine Kostprobe: ”Ich bin ein Fangirl. Ein Fangirl der Meinungsfreiheit”, Alice Weidel.  

4.500 Menschen, viele weit angereist, schwenkten Deutschlandfahnen und Herzen, für ihre Kandidatin der Herzen. Die Messehalle in Halle war im positiven Ausnahmezustand, und Weidel lieferte. Sie vergaß nicht ihrem Co-Chef Tino Chrupalla auch Herzchen zuzuwerfen, denn der hatte nicht nur eine fulminante Rede gehalten, sondern seinem Stolz über eine geeinte Partei und ihre fantastische Kanzlerkandidatin Ausdruck verliehen.

Weidel war in Fahrt. Immer wieder unterbrochen durch lange Sprechchöre und anhaltenden tosenden Beifall, nahm die Spitzenpolitikerin Donald Trumps ”America-First” in ihrer Rede auf. Germany first- Deutschland zuerst, und Trumps ”Tag-Eins-Politik” widerhallten in Weidels Botschaft: Wir werden am ersten Tag die Grenzen schließen, wir werden am ersten Tag die Straftäter mit Migrationshintergrund ausweisen, wir werden am ersten Tag Schluss machen mit der ”Windrad-Politik”.... Ja, sie versprach viel, und die Menschen, die ihr zujubelten, wünschen sich nichts sehnlicher, als dass genau dies alles geschieht. ”Zeit für Deutschland! Alice für Deutschland!” so das Wahlkampfmotto der Alternative für Deutschland.

12.000 Euro steuerfrei für Rentner, die gerne etwas dazuverdienen und weiter arbeiten möchten, versprach Alice Weidel. ”Verbrauchssteuern runter, dann habt ihr mehr Geld zum Leben, das fördert den Konsum”, ist sich die Diplom Volks- und Betriebswirtin Dr. Alice Weidel sicher.

Die Tagesthemenmoderatorin Jessy Wellmer bekam anschließend ihr ”Fett ab”, als sie Alice Weidel in einem Interview für die Tagesthemen gewohnt nass-frosch die üblichen Suggestivfragen stellte. Doch die Kanzlerkandidatin, noch auf der Welle der, wie sie immer wieder rief ”großartigen Stimmung in Halle”, und der überbordenden Sympathie des Wahlkampfaufschlags getragen, ätzte zurück und konterte knallhart auf das immer gleiche Schema der Mainstream-Medien. Haben sie das durchgerechnet, ich will von ihnen Zahlen hören, das ”Soundso-Institut” sagt ihre Wahlkampfversprechen kosten 180 Milliarden Euro, so in etwa im Ton Jessy Wellmer. Sie müssen einmal unser Programm lesen und meine Rede hören, sich also etwas ins Thema einarbeiten, bevor sie meine Zeit hier binden, beschied Alice Weidel die augenscheinlich davon überrumpelte ARD-Moderatorin.

Ja, vorbei sind die Zeiten, in denen sich Weidel und Co. bestenfalls über den Mund haben fahren lassen müssen, so sie denn überhaupt einmal ins Programm der Öffentlich-Rechtlichen eingeladen wurden.

Jetzt gibt die AfD den Ton an. Man sieht sich immer zweimal im Leben.

An Friedrich Merz, den Kanzlerkandidaten der CDU, gewandt, richtete Weidel ihren Appell, den Wählerwillen umzusetzen. Die Wähler wollen eine blau-schwarze Regierung, sagte Weidel, und die Umfragewerte geben ihr absolut recht. Brandmauer-Politik ist undemokratisch, so ihre Ansage. Kommende Woche wird die CDU auf Initiative von Dr. Alice Weidel hin im Deutschen Bundestag gemeinsam mit der AfD vermutlich Beschlüsse fassen und in die Tat umsetzen, die eine überfällige Migrationswende einleiten sollen. Der unfassbar grausame Anschlag in Aschaffenburg macht der CDU Druck, auch wenn sie immer weiter brandmauert.

Diese Brandmauern führen in die Sackgasse, das dürfte Merz klar sein, egal was Söder dazu sagt.
Aktuell fordert der Vorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, Friedrich Merz dazu auf, keine härteren Migrationsmaßnahmen zu treffen. Das ist was “Grüne” aus Solingen, Magdeburg und Aschaffenburg gelernt haben. Gar nichts. Alice Weidel sagt, “es reicht”. Der Wähler möge am 23. Februar entscheiden, ob er mit Schwarz-Grün ein “weiter so” wählen will.

Die AfD erlebt einen ”Aufgalopp”, viele junge Menschen fühlen sich zu der Partei hingezogen, die Mut macht durch ein Bekenntnis für eine mutige neue ”Wendepolitik” zu all dem, was bisher nicht funktioniert- und das Land in die Sackgasse getrieben hat.

Ein Ende der desaströsen Wirtschaftspolitik, die das Land lähmt, und ein Ende der vollkommen falschen Migrationspolitik, die mit ihren sich stets selbstblockierenden Regeln, Paragrafen und verwirrenden Zuständigkeiten verhindert, das ein Anschlag wie zuletzt in Aschaffenburg überhaupt passieren kann. Diese furchtbaren Verbrechen zeigen ein Land im Würgegriff gewaltbereiter und enthemmter Ausländer, die damit auch ihren Landsleuten so großen Schaden zufügen. Es braucht jetzt einen Befreiungsschlag. Alice Weidel und ihre AfD versprechen ein Land, in dem die Menschen wieder sicher leben und reich werden können.

Das hört sich wie ein Traum an, den viele Deutsche wieder träumen, das hat Alice Weidel bereits geschafft.

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