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Der Frieden der Anderen. Auf ein Wort, Frau Hog.

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Der Frieden der Anderen. Auf ein Wort, Frau Hog.

Die ”Omas gegen Rechts” sind keine Omas. Sie sind Kinder der ”Corona-Spaltung”. Und davon können sie auch nicht lassen, denn das alleine gibt ihnen ihre Wichtigkeit.

Ein Schild in der Hand mit ”gegen Hass und Hetze”, und dann der Schlachtruf ”ganz Lindau hasst die AfD”, ist das Symbol für den Irrsinn, der hier vonstattengeht. Die absichtsvolle und gefährliche Absolution, die dieser Truppe von ganz oben erteilt wurde, de facto alles mit AfD-lern und dem, was dafür gehalten wird, machen zu dürfen, macht aus Spießbürgerinnen gefährliche Waffen. Wie gefährlich, das zeigt das hassverzerrte Antlitz von Doris Hog, die unter dem Schild ”gegen Hass und Hetze”  eigentlich implodieren müsste. Die ”Ober-Oma” aus Lindau ist sich ganz offensichtlich für nichts zu schade. Eine gute Oma würde nie ihre Kinder auf Demonstrationen schleppen, um sie unter Anleitung von Einpeitschern Hassparolen skandieren zu lassen. Meine eigene Oma hätte dazu wohl gesagt, so einer Oma gehöre ganz anständig hinter die Ohren. Ich beobachte das fanatische Treiben, ja die Treibjagden, dieser Irren nun schon eine ganze Weile. Immer wieder wollte ich mit ihnen, ganz speziell auch mit Doris Hog, in den Dialog treten. Unmöglich, außer dumpfen Plattitüden, die sie herausschreien, möchten sie überhaupt keinen Diskurs. Klar, aus Mangel an Argumenten, denn die monströse Infantilität dieser Truppe zeigte sich auch am vergangenen Sonntag in Lindau wieder ganz deutlich. Ein Nazi-Symbol aus der ukrainischen ”Bandera-Zeit” neben die Botschaft ”gegen Rassismus” an eine Hauswand zu hängen ist makaber- und zeugt eben von grenzenloser Dummheit.

Niemals habe ich diese verbalen Entgleisungen, stakkato-artigen Hassparolen oder diese wutverzerrten Gesichter bei den Menschen gesehen, mit denen ich demonstriere, oder mit denen ich auf der Bühne stehe. Falls doch, ich wäre schreiend weggerannt. Denn Hass macht krank. Hass tötet.

Was fällt diesen Brandstifterinnen eigentlich ein, mit derart überheblicher Miene einen Orden als gute Demokratinnen und Weltverbesserinnen vor sich herzutragen, und ihre Enkel wieder zu der ”Impfung” zu treiben, die so viel Leid, Krankheit und Tod gebracht hat? Die RKI-Dokumente werden die ”bösen Omas” nicht lesen, und sie werden auch nicht ihren Enkeln erklären, dass es in Demokratien Rede- und Widerrede gibt- aber Hassrede nicht demokratisch ist.

Anfangs dachte ich noch ich könnte mich geistig mit Frau Hog duellieren, aber ich sehe längst, sie ist gänzlich unbewaffnet...

Bei den ”Omas gegen Rechts”, so scheint es, ist erstmal Hopfen und Malz verloren, aber euch junge Menschen fordere ich auf: Denkt selber. Lasst euch nicht ein X für ein U vormachen. Jagt keine Gespenster, die es gar nicht gibt. Die von diesen falschen Omas erfundenen Feindbilder sind Ausdruck ihrer eigenen Feindseligkeit, die sie in sich tragen. Lasst euch nicht instrumentalisieren. Gute Omas würden euch von dem Grauen erzählen, das auf Propaganda folgt. Und eine Warnung möchte ich euch noch mitgeben: Wenn ihr wirkliche Nazis trefft, dann passt gut auf euch auf! Nazis singen keine Friedenslieder!

Frau Hog, es gibt nicht den Frieden der Anderen. Es gibt nur den Frieden im eigenen Herzen, und vielleicht sollten sie endlich einmal Frieden machen, in einem Krieg, den es nur für sie gibt.

Lesen Sie, liebe stattzeitungs-Leserin, lieber stattzeitungs-Leser, hierzu gerne den Artikel: “Friedensdemo mit Gegendemo.”.

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