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In eigener Sache.
Als aufmerksamer stattzeitung.org-Leser/in bemerken Sie, dass wir gerade etwas weniger Lesestoff produzieren. Wortwörtlich ”langsamer gehen lassen” ist das Gebot der Stunde, denn eine Verletzung, die hurtiges Voranschreiten verunmöglicht, zwingt dazu. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir auf der Stelle treten, wie wir es alle zusammen beispielhaft in vielen Bereichen des Politikgeschehens seit langem beobachten.
”Auch Weltretter brauchen mal eine Pause”, eine Weinflasche mit dieser Aufschrift brachten Freunde vorbei. Trotz der maßlosen Übertreibung habe ich mich so sehr gefreut- und war richtig gerührt. Wie kann man einen Krankenstand schöner versüßen als mit einer Flasche gutem Roten, und den Worten: ”Hey, ist ok. Wir warten, kein Problem”.
Wie sagte es die Freundin, wenn ein Mensch mit dem ihm überlassenen Körper einmal nicht recht pfleglich umgeht, dann gilt: Wer nicht hören will, muss fühlen. Aua. Ja. Lektion gelernt. Eigentlich bekannt. Auffrischung gelungen.
Vielen meiner lieben Kollegen der Resistance, also allen, die mit mir zusammen den Kopf raushängen, kann ich nur empfehlen- sollte der Körper ”Stopp” sagen, diesen ”Stopp” auch zu respektieren. Denn viele dieser ”Kämpfer”, und ich kenne nicht wenige davon ganz persönlich, gehen in ihrer großartigen Leistung bis an eigene Belastungsgrenzen, immer in dem Wissen, ihrer Überzeugung und ihrem Schaffen verpflichtet zu sein. Also, respektiert und würdigt ein ”Stopp”. Und zwar, und das ist wichtig, ohne jedes schlechte Gewissen! Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, rate ich das auch. Und wenn Sie, so wie ich, das große Glück haben von wunderbaren Menschen liebevoll umsorgt zu werden, dann ist dies nochmal die Extraportion für eine gute und baldige Genesung.
Selbstverständlich wären wir nicht stattzeitung.org, wenn Sie nicht weiterhin wöchentlich überrascht würden mit aktuellen Reportagen, vertiefenden Inhalten und nachdenklichen Kommentaren. Wir werden mit Sicherheit etwas hinterherhinken (wortwörtlich)- aber unsere Qualität wird darunter nicht leiden. Ganz getreu dem Siegfried Unseld Zitat: ”Worüber man sprechen kann, darüber soll man auch berichten”.
Darum meine herzliche Bitte an Sie: Bleiben Sie dran! Wir machen weiter, nur etwas langsamer- um dann wieder voll durchstarten zu können. Es wird ein aufregender Herbst.
Bleiben Sie gesund und unverzagt,
Ihre Stef Manzini
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