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Die Pipelines. Die Sprengung. Das Journal. Der Präsident. Der Oberst. Der Rechtsanwalt. Und die Wahrheit.

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Die Pipelines. Die Sprengung. Das Journal. Der Präsident. Der Oberst. Der Rechtsanwalt. Und die Wahrheit.

Am 26. September 2022 wurde mit vier Sprengungen ein Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines verübt. Dabei wurden beide Stränge von Nord Stream 1 und einer der beiden Stränge von Nord Stream 2 zerstört. Die Nord Stream Pipelines liegen am Grund der Ostsee und dienen dem Transport von Erdgas von Russland nach Deutschland, waren aber zum Zeitpunkt des Anschlags nicht im Betrieb. Soweit so gut der Wikipedia-Eintrag.

Maßgeblich verantwortlich dafür war die Ukraine, unter Mitwisserschaft des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, könnte dereinst dieser Eintrag lauten müssen. Könnte.

Das Wall Street Journal titelte vor wenigen Tagen, am 20. August, mit "Die wahre Geschichte über die Nord-Stream-Pipeline-Sabotage". Das bedeutende Blatt aus New York City kann keiner einfach in die "Verschwörerecke“ schieben. Auch Nancy Faeser, die unfähigste Innenministerin aller Zeiten, kann das nicht. Im betreffenden Artikel wird aufgrund einer Recherche dem Präsidenten Selenskyj Wissen und somit eine Art Billigung des größten Terroranschlags auf eine bundesdeutsche Infrastruktur unterstellt.

Im deutschen Blätterwald der Mainstream-Medien findet diese ungeheure Anschuldigung kaum Widerhall. Mehr mediale Präsenz erhält ein AfD-Politiker aus Sachsen, wenn er zur falschen Zeit im rechten Nasenloch bohrt- und damit einen elementaren Beweis für seine rechtsextremistische Haltung zeigt. Es gilt Wahlen zu gewinnen und sich die Geldgeber zu erhalten. Was sollen sich Mainstream-Medien also damit beschäftigen Verbrechen aufzuklären?

Fast selbstgefällig könnte man bemerken, dass Journalisten, die ihren Job ganz offensichtlich besser machen, und dies in den Oppositions-Medien tun, schon lange Zeit mit dem Finger auf die Ukraine zeigen.

Die komplette Verschiebung vom Unerträglichen zum Unwichtigen in den mit abgepressten Zwangsgeldern finanzierten Staatsmedien ist ganz schnell zu erklären. Dies tut, stellvertretend für ihre Kollegen, die Hörfunkjournalistin Dr. Gesine Dornblüth vom Deutschlandfunk: ein Terroranschlag? Macht ja nichts, die Pipeline war ja leer. So die Qualitätsjournalistin Dornblüth sinngemäß im Presseclub, ARD, 18. August 2024.

What?

Unfassbar!

Eine ukrainische Komponente sei nicht mehr von der Hand zu weisen, räumt immerhin der "Kriegsreporter“ Paul Ronzheimer (Bild) mit einigermaßen zerknirschtem Gesicht in der gleichen Sendung ein.

Hey, was hältst du davon: Du gibst einem Freund deine Dachwohnung und zum Dank dafür sprengt er dir den Keller weg?

Markus Haintz, Anwalt aus Köln und einer der Großen im "Corona-Widerstand“, erstattet nun Strafanzeige gegen den CDU-Politiker Roderich Kiesewetter für seinen in der "Welt“ zum besten gegebenen neuesten Ausfluss zur Sprengung der Pipelines: "Außerdem ist die Ukraine die Angegriffenen. Die Sicherheit der Ukraine, egal ob sie das zerstört haben sollten oder nicht, ist in unserem Interesse.“ Basta, Herr Oberst a.D.

Durch diese offenkundig zur Schau getragenen Gleichgültigkeit billigt Kiesewetter die Zerstörung der Pipelines, jedenfalls konkludent, begründet Haintz seine Strafanzeige, Text hier nachzulesen.

Roderich Kiesewetter, gebürtiger Pfullendorfer und einst politischer Hinterbänkler zieht mit seiner Kriegstreiberei seit dem Ausbruch des "Russland-Ukraine-Kriegs“ mediale Aufmerksamkeit auf sich. Der Oberst a.D. braucht diesen Krieg wie der Ertrinkende den Strohhalm, um nicht wieder in die Versenkung zu verschwinden, die ihm angemessen ist.

Vermutlich wird die Anzeige von Rechtsanwalt Markus Haintz nicht die große Wende bringen, im dröhnenden Schweigen im Blätterwald, aber sie ist gut, richtig und wichtig.

Dem maßlosen Eifer und vorauseilendem Gehorsam der Ampelregierung, immer weitere Forderungen nach Waffen und Geld der ukrainischen Freunde zu erfüllen, und sich damit zum Erfüllungsgehilfen der West-Allianz gegen Russland zu machen, scheinen keine Grenzen gesetzt. Blind sind Scholz und Co. gegenüber mahnenden Worten zur Zurückhaltung, und die Proklamation des "Friedenskanzlers“ ein genauso infamer Angriff auf die Intelligenz des Bürgers, wie die komplett fehlende Aufarbeitung der "Corona-Diktatur“.

Apropos Bürger: Wann gehen dem eigentlich die Augen auf? Wenn der erste deutsche Soldat auf ukrainischen oder russischen Boden tot am Boden liegt? Wenn die erste verheerende Bombe Berlin in Stücke reißt? Oh nein, nicht Berlin. Da tummeln sich doch die Kiesewetters, Strack-Zimmermanns und Hofreiters. Maulhelden, die niemals im Dreck liegen werden.

Sofortiger Stopp der Waffenlieferungen. Aufklärung und Rechenschaft über die Täter, und ganz wichtig, die Hintermänner des ungeheuerlichen Terroranschlags auf deutsche Infrastruktur- und (falls) Schadensersatz an deutsche Bürger und Betriebe, die durch diesen Anschlag mit enorm hohen Energiekosten zu kämpfen haben. Das wären einmal Forderungen einer selbstbewussten Bundesregierung, die im Sinne ihrer eigenen Bevölkerung handelt- deren Sicherheit übrigens noch nie am Hindukusch verteidigt werden musste. Die Sicherheit der Deutschen ist längst erwiesenermaßen durch die Messerangriffe gewaltbereiter Mörder aus den Ländern gefährdet, in denen deutsche Soldaten deutsche Sicherheit verteidigen sollten.

Was sagt uns das im Hinblick auf die Ukraine? Welchen Preis wird Deutschland wirklich zahlen, am Zahltag, der hoffentlich nie kommt?

Unverantwortliche Politiker bringen seit Jahren Mörder ins Land und gefährden die Sicherheit im Innern. Genau die gleichen Politiker, die unfähig sind, ihre Bevölkerung vor den Auswüchsen ihres Handelns zu schützen, sind auch nicht im Stande, die Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines aufzudecken. Wir haben die schlechteste, unfähigste, aber auch gefährlichste Regierung aller Zeiten. Da ist es keine Ausrede, wenn der Grüne-Chef Nouripour jetzt von einer Übergangsregierung spricht. Der Übergang kann morgen zu Ende sein, bloß Merz verspricht nichts Besseres.

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