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Ade Aya. Die “Sache” mit den geleakten RKI-Leaks.

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Ade Aya. Die “Sache” mit den geleakten RKI-Leaks.

Schnelligkeit vor Sicherheit. Das Leck in den RKI-Leaks.”, mit diesem Titel schickten wir am 26. Juli einen zweiten Artikel der "Sensation“ um die Veröffentlichung der "RKI-Files“ von Aya Velázquez hinterher. Zweifel bewegten uns bereits zwei Tage nach der spektakulären Pressekonferenz der Freien Journalistin. Nun, nach rund drei Wochen haben sich diese Zweifel derartig verfestigt, dass wir nicht nur einen "linken Leak“ zu erkennen glauben, sondern auch ein Ablenkungsmanöver. Die große, von Velázquez erwartete, mediale Aufmerksamkeit im Mainstream blieb fast zur Gänze aus, dafür meldete sich unter anderem Bodo Schiffmann und Elijah Tee mit kräftiger Kritik. Genau wie Florian Machl von "Report24“ nahmen die genannten in der Zwischenzeit das präsentierte Material auseinander. Eine journalistische Notwendigkeit, die Aya Velázquez bisher säumig blieb. An den gegenseitigen Beschimpfungen, mal von Velázquez in Richtung so ziemlich all ihren Kritikern, mal von den "Plandemie-Aufklärungs-Arbeitern“ wie Rechtsanwalt Ludwig, O-Ton Velázquez "ein widerlicher Mensch“, und wieder zurück an die freie Journalistin beteiligen wir uns nicht, da ist genug gesagt worden. Dennoch lässt Art und Weise und Wortwahl Velázquez auch tief blicken. Ihre harsche Kritik an Sucharit Bhakdi ist befremdlich und unangebracht. Dass Aya Velázquez ihre eigene Arbeit in diesem Zusammenhang auf Posts als "erhaben“ bezeichnet, ist lächerlich. Wesentlich schlimmer jedoch ist die Tatsache, dass durch diesen möglicherweise inszenierten "Scoop“, im Beisein von Professor Stefan Homburg und Bastian Barucker, der eigentlichen Aufklärung um die "RKI-Protokolle“ ein echter Bärendienst erwiesen wurde.

Paul Schreyer vom "Multipolar-Magazin“, er klagte jahrelang die Protokolle heraus, stand kurz vor einer "entschwärzten“ Fassung, die sehr viel mehr Aussagekraft gehabt hätte wie das "Velázquez-Material“, an dem ja bis kurz vor Veröffentlichung noch vom RKI "herumgebastelt“ wurde. Warum hat die freie Journalistin Schreyer nicht miteinbezogen?

Florian Machl will bei seiner Recherche zwei Einzahlungen, am 4. und 5. Juli 2024 von insgesamt ungefähr 16.000 Euro auf das Bitcoin-Spendenkonto von Aya Velázquez entdeckt haben. Beide Ursprungs-Wallets wurden offensichtlich ausschließlich zum Zwecke dieser Überweisungen gegründet und benutzt. Den kompletten Artikel von "Report24“ finden sie hier. https://report24.news/rki-protokolle-multipolar-setzt-klageweg-fort-rki-anwaelte-versuchten-ablenkungstricks/?feed_id=40504

In dieser undurchsichtigen "Angelegenheit“, die immer glasklarer wird, positionieren wir uns also an der Seite von Florian Machl, Kayvan Soufi-Siavash (Ken Jebsen) und den "Velázquez-Kritikern“, die wir persönlich kennen- und an deren Professionalität und Charakter keine Zweifel hegen.

Die Aufklärung über eines- oder dem größten geplanten "Verbrechen der Menschheitsgeschichte“ genannt "Corona“ darf nicht mit drei Randnotizen in Mainstream-Medien versickern, oder ausgerechnet Wolfgang Kubickis (FDP) "Hin-und-Her-Falleritis“ obliegen. So billig, mit einer BILD-Schlagzeile, dürfen die Macher der Tragödie nicht davonkommen.

Schmeißen wir also die manipulierten Leaks in die Tonne, knüpfen weiterhin an Schreyers entschwärzten RKI-Dokumenten an, ahnen vielleicht eine bewusste Täuschung, um diesen bei seiner Arbeit zu behindern- und arbeiten selbst weiter an dem, was wir Aufklärung hin zur Aufarbeitung nennen. Beispiel gefällig: Das Wohl und Wehe der deutschen Bevölkerung wurde während der "Plandemie“ auch in die Hände von Bundeswehrsoldaten gelegt. Generalstabsarzt Dr. Holtherm sollte wohl generalstabsmäßig die Entscheidungen treffen, wie nach den "Entschwärzungen“ ersichtlich wird. Im "Gesundheitsnotstand“, den es nie gab, sollte das Militär Entscheidungen im Inland treffen. Grundgesetz? Eine Waffe ohne Munition, um im Sprachbild zu bleiben. Beispiele gefällig: 12. Juni 2020: "Holtherm (BMG, Abt. 6) hat am Dienstag entschieden, dass die Risikobewertung in der nächsten Woche nicht verändert werden soll.“

Übrigens hatte das Deutsche Ärzteblatt in 2020 berichtet: "Seit dem 1. März leitet Generalstabsarzt Dr. med. Hans-Ulrich Holtherm (55) die im Bundesgesundheitsministerium (BMG) neu geschaffene Abteilung 6 "Gesundheitsschutz, Gesundheitssicherheit, Nachhaltigkeit“ (siehe https://www.aerzteblatt.de/archiv/213019/Hans-Ulrich-Holtherm-Neu-im-Bundesgesundheitsministerium). In der Zeitschrift "Wehrmedizin und Wehrpharmazie" erschien zum 30. Dezember 2020 ein Interview- geführt am 29. Oktober 2020 - mit Holtherm zu seiner neuen Aufgabe. Unter anderem findet sich darin diese Frage des Interviewers: "Gleichzeitig ist Ihnen der Stab Lagefügeführung COVID-19 zugeordnet. Auch hat Herr Prof. Wieler einmal gesagt, das Robert-Koch-Institut (RKI) sei Ihnen unterstellt.“ Holtherms Antwort: „Dass mir im Rahmen der Fachaufsicht das RKI als nachgeordnete Behörde zugeordnet ist, hat Herr Prof. Wieler richtig dargestellt.“ Und an anderer Stelle: "Als die Abteilung 2019 konzipiert und geplant worden ist, rechnete noch niemand damit, dass wir Anfang des Jahres 2020 eine beginnende Pandemie zu bewältigen haben würden.“ Tatsächlich?

Im Februar 2024 wurde Holtherms als ständiger Gast in den Expertenrat "Gesundheit und Resilienz“ berufen, der im Bundeskanzleramt angesiedelt ist, Nachfolgegremium des Corona-ExpertInnenrats.

Auch ohne Aya Velázquez "Enthüllungen“ steht zweifelsfrei fest, die Bundesregierung hat gelogen und betrogen. Risikobewertungen nahmen nicht Wissenschaftler, sondern Generalstabsärzte vor. Der inszenierte Gesundheitsnotstand hat mannigfach großen Schaden angerichtet. Nun bleibt man den Bürgern Aufklärung, Rechenschaft und Aufarbeitung schuldig. Stattdessen werden in grotesken "Schauprozessen“ anständige Ärzte und unbescholtene Aufklärer der Öffentlichkeit zum Fraß vorgeworfen. Die verantwortungslos handelnden Akteure werden sich jedoch, und soviel steht ebenfalls fest, auf Dauer ihrer Verantwortung nicht entziehen können.

Im Juni gab es wohl einen Brand im RKI-Computerraum, wenn da mal nicht brisantes Corona-Material verbrannt ist. Es bleibt also brandheiß und spannend. Wir bleiben dran!

Lesen Sie, liebe stattzeitungs-Leser, hierzu auch gerne "Schnelligkeit vor Sicherheit. Das Leck in den RKI-Leaks." vom 26. Juli 2024 und "Die Pandemie-Macher und die RKI-Protokolle. Tarnen. Tricksen. Täuschen." vom 24. Juli 2024.

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