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"Krieg gegen die AfD“, Dr. Rainer Rothfuß, Konfliktforscher.
Von einer Feindbild-Genese, also einer Erschaffung des Bösen, ja von Dämonisieren spricht Rainer Rothfuß von der AfD, wenn er konstatiert, was da gerade seit Monaten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gegen seine Partei “abgefeuert” wird. “Es kommt hart auf hart, weil die AfD so viel Zuspruch erfährt”, sagte der Bundestagsabgeordnete aus Lindau auf einer Veranstaltung zur Kommunal- und Europawahl in Markdorf am 21. Mai 2024. Im Gespräch mit der stattzeitung.org, das nur unter massiven Sicherheitsauflagen hinter der Bühne stattfinden konnte, thematisiert der Geopolitiker und Konfliktforscher Rainer Rothfuß die Unzufriedenheit und Gängelung der deutschen Bürger, die sich sehr ungerecht behandelt fühlten, und die Hinwendung zur einzigen direkten Volkspartei.
Rainer Rothfuß, ein Mann der präzisen Worte und ehemaliger CSU-Politiker über die "Architekten der Macht“, und das "bewusste Orchestrieren“ der "AfD-Vernichtungs-Kampagnen“ durch die Kirchen, zu den Vorwürfen gegen Dr. Maximilian Krah, dem Europaspitzenkandidaten "da ist nichts dran“, zur Justiz-Willkür, Dorothee Bär sagte genau wie Björn Höcke "Alles für Deutschland“, blieb jedoch komplett unbehelligt, über den "WHO-Pandemievertrag“, ein großes Thema in seiner neuen Zeitschrift "Wendezeit“, über Ursula von der Leyen und Lügen, über falsche Freunde und Freundschaftsfahrten "Druschba“, und last but not least- mit einem starken Statement für Julian Assange.
Dr. Rainer Rothfuß, Geograf, Konfliktforscher und Politiker, sitzt für die AfD im Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Oberallgäu. Rothfuß (geboren 1971) ist verheiratet, hat zwei Töchter und legte 1990 an der Max-Weber-Schule in Sinsheim das Abitur ab. Er war von 1995 bis 1998 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und studierte von 1991 bis 1998 Geografie der Entwicklungsländer (Diplom) mit den Nebenfächern Politikwissenschaft, Raumordnung und Entwicklungsplanung an der Universität Tübingen, der Universität Stuttgart und der Universidad de los Andes in Mérida, Venezuela. 2008 erhielt er einen Ruf auf die Juniorprofessur für Humangeografie mit den Fach- und Regionalschwerpunkten Politische Geografie, Bevölkerungsgeografie und Entwicklungsländer an der Universität Tübingen. Von 2009 bis 2015 leitete er als Juniorprofessor und letzter Lehrstuhlinhaber der Universität im Fach Geografie eine Arbeitsgruppe mit den Forschungsschwerpunkten Politische Geografie, Geografische Konfliktforschung, nachhaltige Entwicklung und Elektromobilität.
Von 1998 bis 2004 war er als Länderreferent für Lateinamerika, die Benelux und den Nahen Osten in der Exportabteilung der MEVA Schalungs-Systeme GmbH, in der Verwaltung des EU-Kooperationsprogramms "Cities for Mobility“ der Landeshauptstadt Stuttgart und in der Verwaltung eines EU-Kooperationsprogramms für das Alpenforschungsinstitut in Garmisch-Partenkirchen tätig. Seit 2004 ist er zudem als selbstständiger Berater für internationales Projektmanagement und Analyst tätig.
Veröffentlichungen: "Die Umsetzung des theoretischen Konzepts der nachhaltigen Entwicklung in die regionalpolitische Praxis eines Entwicklungslandes: Governance for Sustainability als Strategie der Landesregierung des Bundesstaates Amapá, Brasilien", Kleinere Arbeiten aus dem geographischen Institut der Universität Tübingen, Heft 20. Tübingen, 1998
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