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Wie gefährlich ist Johanna Findeisen? Wie gefährlich sind die "Reichsbürger“? Wie gefährlich sind ihre Waffen?
Musste die Polizei nicht damit rechnen, dass etwa Heinrich XIII. Prinz Reuß oder Birgit Malsack-Winkemann bei ihrer Verhaftung mit gefährlichen Waffen aus Russland wild um sich schießen? War es diesbezüglich nicht ein zu hohes Risiko für Leib und Leben von Journalisten, dass bestimmte Medienvertreter der Mainstream-Presse zur Verhaftung eingeladen wurden? Warum wird das "Waffenarsenal“ des militärischen Arms der Gruppe mit über 400 "Waffen“ nicht der Öffentlichkeit präsentiert? Handelt es sich mehrheitlich um funktionsfähige Schusswaffen, oder Relikte aus dem Mittelalter, wie Armbrüste und stumpfe Schwerter? Was sind Munitionsteile, die laut Angaben beschlagnahmt wurden? Zündhütchen oder Teile einer Panzerfaust?
Warum wurde der Prozess gegen die sogenannten "Reichsbürger“ bei gleichlautender Anklage auf drei Gerichtsorte verteilt? Was kostet das dem Steuerzahler? Bleibt genug Steuergeld übrig, um Deutschlands Plätze und Flughäfen und Universitäten vor linken und islamistischen Extremisten zu schützen, und Recht und Gesetz umzusetzen? Warum werden die Gerichtstage in einem Prozess, der vermutlich weit über ein Jahr dauern wird, in einem Hochtechnologie-Land zum Zwecke der Dokumentation nicht aufgezeichnet? Warum weiß Bundesanwalt Kai Lohse bereits am ersten Prozesstag, dass die Vorhaben der Angeklagten nicht zum Erfolg geführt hätten? Warum wurde das "Investigative Reporterteam“ vom SWR von der Generalbundesstaatsanwaltschaft, von Diensten oder Polizeibehörden offensichtlich mit Infomaterial für ihr Filmprojekt "Schattenreich, die Umsturzpläne der Reichsbürger“ versorgt, während andere Journalisten keine Auskunft erhielten? Warum müssen die Persönlichkeitsrechte eines pädosexuellen Straftäters von den Medien geschützt, und alles entlarvende wie Name und Wohnort verschwiegen werden, während der volle Name und Wohnort einer zum damaligen Zeitpunkt lediglich in Untersuchungshaft befindlichen Johanna Findeisen bereits im ersten Artikel der Lokalzeitung genannt wurde? Warum müssen die Strafverteidiger von Johanna Findeisen unter sehr erschwerten Bedingungen arbeiten, die eine einwandfreie Vertretung ihrer Mandantin, die Bürgerin eines Rechtsstaates ist, gefährden könnte?
Fragen über Fragen und ich hätte noch viele weitere Fragen. Die Antworten darauf würden mich brennend interessieren. Und da bleibt doch noch die Frage nach Johanna Findeisens Haarfarbe und der Farbe ihrer Haargummis... Absicht? Zufall? Eine Antwort: Das Tragen von schwarz, weiß oder roten Kleidungsstücken und Accessoires ist nicht justiziabel.
Noch eine letzte Frage: Was würde ein Urteil im Namen des Volkes wert sein, das noch vor Verkündigung durch das hohe Gericht bereits im Spiegel steht, oder war es im Stern?
Lesen Sie, lieber stattzeitungs-Leser, hierzu gerne auch den dazugehörenden Artikel ""Reichsbürger-Prozess“. Das Gebot eines fairen Verfahrens ist bereits jetzt verletzt“, Martin Schwab Strafverteidiger.".
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