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Ungarn hat gewählt. Die EU frohlockt.
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Vor 800 Jahren erbaute Burkhart von Hohenfels im Hinterland des Bodensees ein Schloss. "Seine Hütte am Bodensee war ja abgebrannt“, sagt dazu lachend Jens Eloas Lachenmayr, besser bekannt als Eloas Min Barden. Ein Barde war der Schlossherr auch, und so passte das Ambiente "die altehrwürdige Burg“ ganz hervorragend, in dem sich Stef Manzini im Februar mit dem Barden zum Gespräch traf. Es ist ein Gespräch über den Kummer der Coronazeit, über Journalismus, über Angstmache, und über Politiker geworden, die ihre Weste reinwaschen. Zum 25-jährigen Bandjubiläum von "Die neuen Barden“ plaudert der bekannte Künstler aus dem Nähkästchen, wie er denn war "der komplette Drehmoment meines Lebens“, so bezeichnet Eloas das Jahr 2020. Plötzlich war man ein Rechtsextremer, und das nur, weil er seinen Arrangements keinen ideologischen Fragebogen vorhersendet. "Die Demos gegen rechts haben mich eiskalt erwischt“, gibt der singende Journalist offen zu- und auch Julian Assange darf in diesem Kontext nicht fehlen. Wir schreiben nicht das Jahr 1212, die Zeit des Burkhart von Hohenfels, sondern 2024. Heute sollte dem Überbringer der Nachricht nicht mehr der Kopf abgeschlagen werden. "Don´t kill the Messenger“, so Assange-Aktivisten überall auf der Welt.
Freuen Sie sich auf ein schönes Gespräch mit einem Musiker ("Nicht von dieser Welt“ heißt das aktuelle Album), einem Aktivisten (Gentechnikfreie Zone Bodensee), einem Kind der Region- und einem Mann, der den Mund aufmacht, eine seltene Qualität dieser Tage.
Hören Sie hierzu gerne auch "Das Lied vom Wolf für Julian Assange." und lesen Sie den Artikel "Wie man sich bettet, so liegt man.".
Weitere Informationen zu Eloas Min Barden: eloasminbarden.de
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