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Alice Weidel feierte Weihnachten.

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Alice Weidel feierte Weihnachten.
Bild: s!!z-Team
Bild: s!!z-Team

Alice Weidel kam mit der ganzen Familie zur Weihnachtsfeier ihres Heimatwahlkreises Bodensee. Der Politstar gab sich nahbar, hatte viel Zeit für Gespräche- und hielt eine emotionale Rede. Die Vorsitzende der AfD erinnerte sichtlich angefasst an die Zeit, in der ihre Partei bei 5 Prozent in den Umfragestatistiken gelegen hatte. Viele Weggefährten aus diesen Tagen waren mit dabei und applaudierten, als Weidel feststellte: "Und wo sind wir heute, liebe Freunde?" Die Alternative für Deutschland sei die einzige Partei mit einem Herz für die Menschen in Deutschland, und genauso herzlich wolle man heute zusammen Weihnachten feiern, denn das sei es, worauf es schließlich ankäme, Familie und Freunde, so die Bundestagsabgeordnete des Bodenseekreises. Damit traf "die Chefin" den Nerv der über 100 anwesenden Mitglieder und Freunde der Partei.

"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" ein altes deutsches Weihnachtslied wurde gesungen und der Kreisvorsitzende Detlev Gallandt betonte in seiner gehaltvollen und viel beklatschten Eingangsrede, dass es keinesfalls selbstverständlich wäre, so unbeschwert zusammen feiern zu können. Alice Weidel produziert Sicherheitslagen, eigentlich traurig- aber auch das Realität einer Politlandschaft in Deutschland 2023.

Die AfD jedenfalls wollte im Kontrast zu "Jahresend-Multi-Kulti-Feiern" eine klassische Weihnachtsfeier und das ist den Veranstaltern trefflich gelungen. Gewürzt mit doch etwas Politik, vorgetragen von Kreis, Landes- und Bundespolitikern, das ist klar- denn hier sang schließlich eine Partei Weihnachtslieder. Einig waren sich Redner und Gäste, es wäre Zeit für einen politischen Wechsel, der den Bürgern ihre größtmögliche Freiheit ließe- und den gnadenlosen Abschwung, verursacht von der Ampelkoalition und auch den Vorgängern, also der CDU, geschuldet sei, beende.

Das hässliche "Weihnachtsgeschenk" das die Süddeutsche Zeitung der AfD-Chefin noch so kurz vor Weihnachten auf den Gabentisch geschmissen hat, in dem die links-liberale Zeitung aus München anonymen Hinweisen nachgeht, Weidel hätte bei ihrer Dissertation gemogelt, spielte keine Rolle an diesem Samstag im Advent. Dr. Alice Weidel hatte diese Vorwürfe allerdings bereits mehrfach als vollkommen haltlos via Soziale Medien zurückgewiesen.

So ganz anders als vielfach in der Systemmedien-Presselandschaft dargestellt genoss eine achtsame und freundliche Parteichefin den direkten Kontakt mit ihren "Fans". Posierte immer wieder geduldig für Selfies, diskutierte mit wirklich jedem, warf kurz einen prüfenden Blick auf ihre Kinder, lächelte dem Vater zu, reichte der Mutter den wärmenden Schal, oder drückte kurz die Hand ihrer Frau. Vergisst man einmal alles andere, so könnte man sagen, eben eine ganz normale Frau im Kreise ihrer Familie und Freunde in Weihnachtsstimmung.

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