Artikel
0

Kein Zweifel an Johanna Findeisen!

Artikel anhören
Vorlesefunktion
—:—
Kein Zweifel an Johanna Findeisen!

Ist Johanna Findeisen eine gefährliche Terroristin, die mit vorgehaltener Waffe Politiker entführen will, oder sich an einem Putsch der Bundesregierung beteiligen würde? Ich glaube nicht. Ist Johanna Findeisen eine engagierte Bürgerin, die sich eventuell auch in einer gewissen Naivität Personen genähert hat, die das möglicherweise wollen? Das kann schon sein. Hat sich Johanna Findeisen der Aufklärung und dem Kampf gegen strukturelle pädophile Gewalt gegen Kinder und Jugendliche verschrieben? Ja. Wurden dabei von ihr Grenzen überschritten, dahingehend, dass diese Aufklärung Sache der Polizei und Justizbehörden sein sollte? Möglicherweise ist das so.

Der Glaube an den Rechtsstaat ist bei vielen Menschen spätestens während der "Corona-Pandemie" empfindlich gestört worden. Auch Hausdurchsuchungen bei kritischen Medizinern und Wissenschaftlern wie beispielsweise Dr. Walter Weber, einem der Gründer von "Ärzte für Aufklärung", die Prozesse gegen Ärzte, die "Maskenatteste" ausstellten, wir berichteten aus dem Überlinger Umland, und krasse Diskriminierung und Mobbing versierter Rechtsexperten wie zum Beispiel Dr. Beate Sibylle Pfeil nagen hart an einem Glauben der Rechtsstaatlichkeit, der immer mehr zum Wunschdenken wurde. Das standhafte Ausbleiben von Aufklärung und die strafrechtliche Verfolgung aller relevanten Sachverhalte rund um die "Impfung" und ihre teilweise katastrophalen Folgen, oder der größtenteils völlig verfehlten "Maßnahmenpolitik", und gegen die Verstöße gegen das Grundgesetz, der sittenwidrigen Bereicherung bei "Impfstoffdeals" und vielem weiteren mehr straft eine unabhängige Justiz Lügen. Hier attestiere ich ein glasklares und mutwilliges Totalversagen aller Ermittlungsbehörden, politisch verordnet.

Es ist also daher nicht verwunderlich, dass weite Teile der "Bewegung" und kritische Bürger keinesfalls von einem fairen Prozess gegen Johanna Findeisen ausgehen wollen.

Alles rund um die "Reichsbürger" ist ebenfalls dazu angetan, große Zweifel zu schüren. Zu unklar sind die Vorwürfe, ja man hat den Eindruck, hier wurde und wird eine Vereinigung zur Bedrohung stilisiert, die bisher in keinem Fall so militant wirkte wie beispielsweise gewaltbereite Islamisten- die mit ihren Zentren mitten unter uns wirken. Und das wohlgemerkt bisher mit Duldung der Bundesregierung, des Innenministeriums, der Generalbundesanwaltschaft und aller nachgeordneten Behörden.

Mir kommt vor, als würde mit den "gefährlichen Terroristen" genannt "Reichsbürgern" ein Popanz aufgebaut, der die mit großem finanziellen Aufwand betriebenen Maßnahmen zur Bekämpfung rechter Gewalt mangels anderer Masse rechtfertigen soll. Hier von einem gezielten Ablenkungsmanöver zu sprechen, hinsichtlich gravierender menschenverachtender Umtriebe betreffend "Pädogewalt", scheint einigen besser informierten Kreisen tatsächlich auch nicht abwegig. Wir haben in stattzeitung.org dazu einiges veröffentlicht (MWGFD-Pressesymposium "Strukturelle Gewalt gegen Kinder“). Ehrlich gesagt fehlen mir zu dieser Einschätzung aber die Beweise, über die ich nicht verfüge. Kann das trotzdem sein? Natürlich.

Schaut man einmal zurück auf die NSU-Prozesse und auf die nur unter Druck scheibchenweise entlarvte Rolle und Beteiligung des Verfassungsschutzes an den NSU-Morden, muss man alles, was diese Behörden ans Lichte der Öffentlichkeit bringen, ebenfalls in Zweifel ziehen.

Naivität und Kontaktschuld sind nicht strafbar! Welchen Grund gibt es also, Johanna Findeisen, wenn auch mit der sogenannten Fußfessel, zu Weihnachten nicht in den Kreis ihrer Familie zurückkehren zu lassen? Johanna Findeisen ist ganz sicher keine mordlustige Attentäterin, ich erinnere an Anis Amri und den von ihm 2016 verübten Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt mit 13 Toten und 67 Schwerverletzten. Das ist nichts, was man Johanna Findeisen vorwerfen kann. Warum war Anis Amri auf freiem Fuß?

Zu den "Reichsbürgern" und den anderen Personen im Umfeld von Heinrich XIII. Prinz Reuß und ihm selbst kann ich nicht viel sagen, ich kenne diese Menschen nicht. Wohl aber kenne ich Johanna Findeisen. Nein, ich würde meine Hand trotzdem auch nicht für Johanna Findeisen ins Feuer legen. Würde ich jedoch an die Fairness der Justizbehörden in diesem Falle glauben, wäre ich ehrlich überrascht, wenn auch nur eine gravierende strafbare Handlung, die ihr zur Last gelegt wird, ihr auch im Sinne der tatsächlichen Rechtsstaatlichkeit nachgewiesen werden könnte.

Es ist daher für mich eine unverhältnismäßige Härte und Willkür Johanna Findeisen wegzusperren, und sie und auch ihre Familie gemeinsam in Haft zu nehmen für etwas, was sich mir nicht erschließt.    

Lesen Sie, liebe stattzeitungs-Leserin, lieber stattzeitungs-Leser, hierzu gerne den Artikel "Jetzt angeklagt wegen "Hochverrat": Johanna Findeisen." mit Angaben zu Unterstützungsmöglichkeiten für Johanna Findeisen.

Zurück zu allen Artikeln

Kommentare

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

stattZEITUNG.net ist leserfinanziert. Ohne Ihre Unterstützung gibt es diese Arbeit nicht.

Jetzt unterstützen