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Video-Reportage: "Mit dem 40 Tonner durch das Tor." Der Assange-Truck bei der Anti-WHO-Demo in Wien.

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Video-Reportage: "Mit dem 40 Tonner durch das Tor." Der Assange-Truck bei der Anti-WHO-Demo in Wien.

10.000 Helden standen auf dem Wiener-Heldenplatz bei der Groß-Demo gegen die verheerenden Machenschaften der WHO, in Wien am 1. Oktober 2023. Mein ganz persönlicher Held des Tages ist der Trucker Andreas “Andi” Rothe. Er hat einen der härtesten Jobs der Welt. Sorgt dafür, dass die “Lieferketten” funktionieren. Sein Arbeitsplatz ist das Cockpit eines “Giganten”. Seine “Spielwiese” Europas Pisten. Seine Botschaft: “Free Assange.” Seine Leidenschaft ist der 40 Tonner.  Sein Anliegen, Gerechtigkeit und Fairness im harten Kampf auf der Straße.

Wurden Sie schon einmal von einem 40 Tonner Brummi vor dem Hotel abgeholt?
Für mich war das auch das erste Mal, und ich sage Ihnen, es war mein persönliches Highlight in Wien. Dem Engagement von Spediteur Markus Barth aus Laupheim bei Ulm ist es zu verdanken, dass ich ins Führerhaus klettern durfte, begrüßt von einem echten "Trucker", Andreas "Andi" Rothe, der schon seit rund zwanzig Jahren durch Europa tourt. In seinem Hightech-Brummi ging's zum Wiener Heldenplatz. Dort wurde am 1. Oktober demonstriert für ein freies Europa. Da durfte "Free Assange- Free Press" nicht fehlen- und wir rollten in Zentimeter-Arbeit durch das Äußere Burgtor auf den Heldenplatz direkt vor die Hofburg. Viel Vergnügen mit dem Filmchen, das ist schon ein Hammer-Ding!

Nicht irgendein x-beliebiger Truck war da vor das Hotel gerollt. Es war der "Assange Truck"! Eine gewaltige Botschaft mit 17,10 Meter Länge 40 Tonnen 480 PS. WOW! Ich nutzte die Fahrt für eine circa sieben Minuten Beschreibung dessen, weswegen ich nach Wien gekommen war. "Free Assange - Free Press". Steigen Sie mit ein in den "Assange Truck" durch Wien. Wir hatten zusammen mit über 10.000 Menschen ein sehr ernstes Anliegen auf der "europeforfreedom.org" Demonstration. Maria Hubmer-Mogg hatte eingeladen "Stoppt die WHO" war das Thema- und dennoch kann man den tiefen Ernst dieser Forderung und das tiefe Glück eines Kindes miteinander verbinden. In dem befand ich mich und so fühlte ich mich auch irgendwie, im Kindheitstraum im Brummi.

Über die ernsten Seiten des Trucker-Lebens, es fehlen 8.000 Parkplätze an den Autobahnen, die Konkurrenz aus fernen Ländern ist auf Deutschlands Straßen unterwegs- ohne Ausbildung und ohne Fahrpraxis, aber dafür zu Dumping-Preisen, werde ich demnächst ein Gespräch führen mit Markus Barth und "Andi". Das wird spannend, versprochen. Bis dahin sage ich, sollten Sie einmal Gelegenheit haben, dem "Assange Truck"  auf den Pisten Europas zu begegnen (Markus Barth hat drei davon), dann grüßen Sie herzlich, Andi und seine Kollegen haben's verdient!

Der LKW-Fahrer Andreas "Andi" Rothe, geboren 1975, fährt seit 20 Jahren aus Leidenschaft seinen "Brummi". Die letzten Jahre sehr begeistert für die Spedition Markus Barth. Auf die Frage, warum er so gerne den "Assange Truck" fährt, sagt "Andi": "Weil es eine Ungerechtigkeit ist, was diesem Menschen widerfährt." Mit seiner Initiative "BKF.pro" (Berufskraftfahrer.pro) auf Facebook versucht Andreas Rothe Kollegen wieder als wahre Kollegen zu vereinen. Er möchte damit Respekt und Zusammenhalt erreichen, prangert aber gleichzeitig auch die Politik mit ihren, Zitat Rothe: "komischen Gesetzen", und Regeln betreffend seiner Zunft an. Andreas "Andi" Rothe stellt seine neue Initiative am 22. Oktober in Dortmund vor. Nähere Informationen dazu in seinem Facebook-Account.

Bild: Stef Manzini
Bild: Stef Manzini
Bild: Stef Manzini
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