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Ungarn hat gewählt. Die EU frohlockt.
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Es ginge ihm gut, "Hauptsache sie schreiben meinen Namen richtig", antwortete ein aufgeräumter Daniele Ganser auf die Frage, wie es ihm geht, und ob ihm die regelrechte Hatz in den Mainstream-Medien zusetze. Dass ein Gericht in Gelsenkirchen nun dafür gesorgt habe, dass er doch noch Ende März in der Dortmunder Westfalenhalle vor 2.000 Menschen sprechen könne, das hebe seine Laune natürlich, lachte der Friedensaktivist. Der Dortmunder Oberbürgermeister, Thomas Westphal von der SPD, hatte vehement versucht, den Auftritt Gansers zu verhindern. Das Wasser würde ja auch nicht mit einem Stein streiten, es fließe einfach um ihn herum, erklärte Daniele schmunzelnd dazu. Die ständige Erwähnung seines Namens, mit dem Sinn sein Publikum kleinzuhalten, bewirkt jedenfalls das krasse Gegenteil, wie man an den bis auf den letzten Platz ausverkauften Hallen erkennen kann. stattzeitung.org ergriff die Gelegenheit, beim Friedenskongress von "Kernpunkte" im schweizerischen Basel, ein Interview mit Dr. Daniele Ganser zu führen. Für den Historiker und Friedensforscher war es quasi ein Heimspiel. Nicht sehr oft in letzter Zeit kann man Ganser in Basel treffen, sein Tournee-Plan liest sich wie eine Landkarte durch Deutschlands Norden- runter vor die Tore Wiens. Es muss den erklärten "Verschwörungs-Leugnern" regelrecht weh tun zu sehen, wie trotz ihres massiven "Bashings" und den Versuchen, Ganser zu einer Art Sektenführer der "Verschwörungsszene" zu stilisieren, ein ständig wachsendes Publikum hören möchte, was der Historiker und Friedensforscher zum Thema "Warum ist in der Ukraine Krieg ausgebrochen?" zu sagen hat. 2.800 Menschen in Rostock sind ein unmissverständlicher Beleg dafür. Auch stattzeitung.org veranstaltete im September 2022 einen Vortrag mit Ganser, und freut sich darauf, dass er, wie im Interview versprochen, wieder an den schönen Bodensee kommen wird.
Der Friedensforscher erklärt im Gespräch mit Stef Manzini wer seiner Meinung nach die Strippenzieher des Anschlags auf die Nord-Stream-Pipeline sind, nennt Edward Snowden den Mann, der den Überwachungsstaat aufgedeckt hat- und Julian Assange einen Held.
Daniele Ganser gibt nicht viele Interviews, der Mann hat keine Zeit. Dass er sich dennoch zum Gespräch mit uns traf, rechnen wir ihm hoch an. Danke schön, lieber Daniele.
Viel Vergnügen mit einem spritzigen Gespräch zwischen zwei Menschen, die sich gut verstehen, weil sie in die gleiche Richtung sehen.
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