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Der gesellschaftliche Druck drückte ihm die "Impfung" auf

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Der gesellschaftliche Druck drückte ihm die "Impfung" auf
Bild: Stef Manzini
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"Durch den gesellschaftlichen Druck und die Empfehlung der Regierung ließ ich mich impfen. Ich wusste nichts über die Risiken dieser sogenannten Corona-Impfung. Ich wollte auch die Älteren schützen und nicht dafür verantwortlich sein, dass ihnen wegen mir etwas geschieht. Heute würde ich das niemals mehr so machen. Hätte es eine umfassende Aufklärung über die Risiken von Ärzten und Medien gegeben, hätte ich mich nicht impfen lassen. Aber alle diese Risiken und Folgen der Impfung kamen in den Medien, in denen ich unterwegs war, ja gar nicht vor", sagt Benjamin Leonhard, krank durch die Corona-"Impfung". Der 38-Jährige leidet an anfallartigen Herzstichen, dauerhaften und zumeist starken Kopfschmerzen, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und ist kaum noch belastbar. Der junge Familienvater kann seinen dreijährigen Sohn nur noch wenige Minuten auf dem Arm tragen. Die kleine Familie kämpft dadurch auch um ihre Existenz. Für den großen Schaden an Leib und Seele will jetzt niemand verantwortlich sein.

Benjamin Leonhard aus Konstanz geht nun mit seinem bitteren Leid an die Öffentlichkeit, um anderen Menschen Mut zu machen, das Gleiche zu tun. Sein Ziel ist es, damit endlich Anerkennung seiner "Impf-Krankheit" dem sogenannten Post-Vac-Syndrom und somit eine Aufarbeitung der Gründe dafür, Rechenschaft für die begangenen Fehler, und einen angemessenen finanziellen Ausgleich zu erhalten.

Wenn sich ein Junkie seinen "Druck macht" meint, dass er sich das Gift spritzt. In der nun folgenden Geschichte gewinnt "Druck machen" eine ganz andere Bedeutung. "Druck" machte in der sogenannten "Corona-Pandemie" aus gesunden Menschen Kranke. Der Druck der Gesellschaft ist gemeint und hat das bewirkt. Dieser Druck zwang Menschen dazu, sich "einen Druck" machen zu lassen, aber nicht, wie bei dem Beispiel eines Heroinabhängigen, um in einen rauschhaften Zustand zu gelangen, sondern um sich selbst und andere Menschen vermeintlich vor einer "gefährlichen Krankheit" zu schützen. Diese "Krankheit" heißt "Corona"- und der Druck und die Spaltung, ja Ausgrenzung, und Verächtlichmachung aller, die sich diesen "Druck" nicht verpassen lassen wollten, hat auch Benjamin Leonhard aus Konstanz am Bodensee dazu gebracht, sich seine "Spritze" geben zu lassen. Biontech/Pfizer heißt in diesem Fall der "Dealer", und statt "Rausch" folgte eine "Erkrankung", die der gesunde und top fitte "Breakdancer" Benjamin Leonhard bis zur Impfung noch nicht hatte. Statt Ekstase folgte auf diesen "Druck" ein Horrortrip, der bis heute, und das ist ein Jahr später, noch immer anhält. Es sind die Nebenwirkungen des als "unbedenklich" propagierten "Gen-Impfstoffes", die ihn auch heute, eineinhalb Jahre danach, noch arbeitsunfähig machen.

"Ich habe alle Impfungen, die man so macht, mein Bruder warnte mich zwar ausdrücklich vor der Corona-Impfung, aber ich war im Zwiespalt, denn die meisten Menschen, die ich so kannte, waren doch dafür", erzählt der 39-jährige Familienvater, der heute seinen dreijährigen Sohn keine fünf Minuten mehr tragen kann. "Im Familien und Freundeskreis kam es immer gleich zum Streit beim Thema Impfen- sowas habe ich noch nie erlebt", fügt er nachdenklich hinzu. Sein Arbeitgeber habe diesbezüglich eigentlich keinen großen Druck ausgeübt, der kam aber von der Gesellschaft. Man wollte ja nicht als unsolidarisch und egoistisch gelten, sagt der Mann, der bis zu seiner "Impfung" sportlich aktiv war, gerne "Breakdance" machte, ins Fitness-Studio ging, und seinen Beruf bei einem Konstanzer Herrenausstatter liebt, für den er seit fast 20 Jahren arbeitet.

Benjamin Leonhard wollte sich einfach nicht schief angucken lassen, weil er nicht "geimpft" sei, darum ging er am 22. Oktober 2021 zur ersten "Impfung" gegen das "Corona-Virus". Unmittelbar darauf folgten die ersten Symptome. "Ich hatte 5 Tage hohes Fieber, ein furchtbares Stechen auf der linken Seite beim Atmen, Husten und eine große Schwäche, auch im Ruhezustand. Seit über 10 Jahren bin ich im Fitness, habe viele Jahre Breakdance getanzt, ich war also topfit", erzählt er, und unterbricht sich immer wieder. Es fällt dem arbeitsunfähigen jungen Mann sehr schwer sich zu konzentrieren, er ist quasi permanent in einem Erschöpfungszustand. "Ich war damals sehr erschrocken und wusste nicht was los war, dann kamen die Kopfschmerzen und die sind immer noch da. Täglich habe ich dauerhaft Kopfschmerzen, auch heute habe ich sie, und zwar auf einer Skala von 1 bis 10 nach der ersten Impfung bei Stärke 4 und sobald ich mich körperlich anstrenge, steigt der Pegel auf 7, 8, 9, 10- dann muss ich Tabletten nehmen. Ich habe sehr starke Kopfschmerzen und bin dauernd erschöpft", erklärt Benjamin Leonhard. Sein Hausarzt habe einen PCR-Test durchgeführt, als die Beschwerden nach der ersten "Impfung" auftraten, Leonhard hatte dann laut Test eine leichte Delta-Variante der "Corona-Virus-Erkrankung". Der "Impfgeschädigte" erzählt, dass er seit ungefähr 25 Jahren beim gleichen Hausarzt war, den er jedoch bis zur "Corona-Gen-Spritzung" fast nie brauchte. Dieser Arzt schob seine Beschwerden auf die "Corona-Erkrankung", von einem Post-Vac-Syndrom, also einem Impfschaden, war nie die Rede. "Ich fühlte mich gar nicht ernst genommen und irgendwie abgeschöpelt", erinnert Leonhard.

Auf seine diesbezüglichen Nachfragen an das Gesundheitsamt Konstanz empfahl die Behörde dem Kranken einen Arztwechsel. Dieser neue Arzt habe am Anfang aber auch alles verharmlost, und Benjamin Leonhard trotz seiner mannigfaltigen Beschwerden und ohne Status-Ermittlung eines sogenannten "Titers", (Maß für die Menge der Antikörper gegen z. B. ein Virus im eigenen Körper), eine zweite "Impfung" nahegelegt. Dann würden auch seine Beschwerden verschwinden, die jetzt plötzlich von "Long Covid" kommen sollten, versprach der Arzt und verwies zur Begründung auf eine inoffizielle Studie, die besagte, nach "Zweit-Impfung" erfolge ein Abklingen der Beschwerden, berichtet Benjamin Leonhard, und ist im Nachhinein fassungslos über die Aussagen des Arztes. Diese zweite "Corona-Impfung" erfolgte am 10. März 2022, mit katastrophalen Folgen und einem Aufenthalt in der Notaufnahme, für den nun doppelt "Geimpften". "Ich hatte ja noch alle Symptome von der ersten Impfung. Ich erzählte meine Geschichte im Impfzentrum, dahin hatte der Arzt mich verwiesen, der mich plötzlich nicht mehr selbst impfen wollte, angeblich, weil es ja jetzt die Impf-Zentren gab. Die Ärztin im Konstanzer Impfzentrum empfahl mir auch die zweite Corona-Impfung und impfte mich", so Leopold. Am Tag danach landete der nun zweifach "Geimpfte" in der Notaufnahme der Konstanzer Klinik. "Ich hatte dieses Stechen, unerträglich stark und kaum aushaltbar, mich hat sehr belastet, dass ich, nach dem das EKG ohne Auffälligkeiten war, nicht mehr ernst genommen wurde, und das, obwohl ich dort zwei weitere Attacken hatte und den Notknopf drücken musste".
Benjamin Leonhard hatte daraufhin Ergo- und Physiotherapie, fiel jedoch dadurch auch immer wieder "in ein Loch", wie er es beschreibt, weil es ihm durch jede noch so geringe Anstrengung sofort schlechter ging. "Ich habe gemerkt, es geht einfach nicht aufwärts und war dann total deprimiert", sagt der blasse Mann, der von seiner "Post-Vaccine-Erkrankung" stark gezeichnet ist und nennt Beispiele: "Fünf Minuten Radfahren, dann ist Schluss. Mein Arzt hielt eine Reha damals für nicht angebracht, ich habe diesem Arzt total vertraut, weil er mir doch vom Gesundheitsamt empfohlen wurde. Auf Empfehlung der Krankenkasse erhielt ich dann doch noch die Reha, allerdings wegen "Long Covid"", schüttelt der junge Mann verständnislos den Kopf. Dass seine massiven Beschwerden von den zwei "Gen-Therapie-Impfungen" gegen das Covid-19-Virus kommen könnten, schlossen alle bis dahin beteiligten Ärzte aus. Sie wussten zwar nicht, was Benjamin Leonhard hatte, aber dass es nicht vom "Impfen" kommen konnte, das wussten sie- könnte man daraus konstatieren.

Benjamin Leonhard sagt: "Ich hatte bereits nach der ersten Impfung schon so meine Zweifel. Mein ungeimpfter Bruder sagte zu mir, ich hab's dir doch gesagt. Ich hatte die ganze Zeit erlebt, dass ich das alles gar nicht aussprechen darf, so schräg wurde ich angeguckt. Das war ein unglaublicher gesellschaftlicher Druck, den ich fast nicht ausgehalten habe. Man galt als egoistisch, dumm, ignorant und was weiß ich noch alles. Nach der zweiten Impfung verstärkten sich alle Symptome derartig heftig, und da wusste ich definitiv Bescheid. Es kam von der Impfung. Mein Arzt brüllte mich aber an, dass es keine Nebenwirkung der Impfung sein könnte, er wollte das nicht wahrhaben und bestritt es vehement", erinnert sich Benjamin an seinen "Spießrutenlauf" gegen die Ärzte im "Corona-System".

Bei seinem Aufenthalt in der Reha-Klinik "Schmieder", einer neurologischen Rehabilitationsfachklinik in Konstanz, fiel Benjamin Leonhard folgendes auf: "Da waren so viele angebliche "Long Covid Patienten", das war für mich erschreckend, aber ich war auch froh, dass ich damit nicht alleine auf der Welt war. Ich habe dann aber auch mit den Patienten dort geredet, und da waren nicht gerade wenige, die hätten ihr Leben verwettet, dass sie einen Impfschaden hätten. Aber niemand konnte das beweisen", sagt Leonhard frustriert.

Seit der ersten Impfung im November 2021 ist Benjamin Leonhard als "arbeitsunfähig" krankgeschrieben. Der Vater von zwei Kindern, 1,5 und 3,5 Jahre alt, erzählt von seinem 3,5-jährigen Sohn: "Natürlich möchte mein Junge auch, dass ich ihn mal herumtrage, aber nach ein paar Metern schaffe ich das nicht mehr. Das ist schlimm für mich. Wir haben vor drei Jahren gebaut, wie soll das weitergehen? Ich kann noch nicht einmal auf unsere Kinder aufpassen, denn das schaffe ich körperlich gar nicht mehr, da müssten immer die Eltern kommen, meine Frau kann dadurch also auch keinen Fulltime-Job machen. Das ist ein riesengroßes Dilemma für uns. "Benjamin Leonhards Ehefrau ist auch gegen Corona "geimpft", er sagt uns dazu, sie hätte keine so großen Beschwerden wie er, aber sie fühle sich nicht mehr so gut wie vor der "Impfung". Die Situation, in der sich die kleine Familie befindet, ist so unverschuldet durch die dauerhafte Erkrankung des Familienvaters und "Haupternährers" dramatisch geworden. Eine Antwort darauf gibt die Bundesregierung, die zusammen mit einem Teil der Ärzte und Wissenschaftler Deutschlands für den "Druck" verantwortlich ist, unter dem sich Leonhards "impfen" ließ, dem kranken 38-jährigen Mann nicht. Benjamin Leonhard arbeitet seit insgesamt 17 Jahren als Einzelhandelskaufmann im gleichen Unternehmen, in dem er seit dem 22. Oktober 2021, also rund eineinhalb Jahren, nicht mehr tätig sein kann. "Ich liebe Mode, in der Arbeit gehe ich auf und Herr Zwicker steht zu mir und lädt mich auch zur Weihnachtsfeier ein. Mein Platz ist dort, und ich bin darüber sehr dankbar und froh, aber ich kann einfach überhaupt nicht einschätzen, wann ich wieder kommen kann", sagt der Modeverkäufer traurig. An einem ganz normalen Samstag im Modehaus hatte der Vollblutverkäufer meist rund 14.000 Schritte auf seinem Schrittzähler, erzählt er mit wehmütigem Rückblick auf gute und gesunde Tage.

Benjamin Leonhard nimmt aufgrund seiner Beschwerden das Medikament Trazodol, das ist ein Stimmungsaufheller, den ihm seine Neurologin verschrieben hat und Paracetamol, ein Schmerzmittel gegen die ständigen Kopfschmerzen. Seine "Herz-Stiche" sind etwas besser geworden, aber waren das letzte Mal erst vor zwei Tagen wieder da. Es sticht dann 12-20 Mal und danach sei ein starker Druck auf dem Herzen, so beschreibt es Leonhard, der sich fast an die Schmerzen gewöhnt hat, die zu Anfang verständlicherweise massive Panik in ihm auslösten. Inzwischen gibt es eine neue Hausärztin, zu der er ein besseres Gefühl habe, sie praktiziere auch homöopathisch, erklärt der Dauer-Patient. Seinen "Impfschaden" habe er vor einem Monat beim Gesundheitsamt und beim PEI (Paul-Ehrlich-Institut) gemeldet. Von beiden Institutionen habe er jedoch noch nichts gehört, sagt Leonhard.

Jetzt nach einer Stunde kann der mutige junge Mann aus Konstanz nicht mehr. Es wird zu anstrengend für ihn. "Meldet euch, habt Mut, geht raus damit", ruft er Menschen auf, die ähnliches erlebt haben wie er.

Tagebuch einer "Impf-Krankheit"

Benjamin Leonhard lässt uns Einblicke in sein persönliches "Krankheits-Tagebuch" nehmen. Die Eintragungen darin hat er in Not und unter Erschöpfungs- und Konzentrationsschwäche getätigt. Die Namen der betroffenen Ärzte sind der Redaktion bekannt, wir haben sie aus Gründen des Persönlichkeitsrechts entfernt.

Benjamin Leonhard

Lesen Sie dazu auch den Kommentar (Schweigen aus falscher Scham hilft nur dem Vertuschen).

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