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Ungarn hat gewählt. Die EU frohlockt.
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Zum vierten Mal veranstaltete Ruth Meishammer eine Demo in Überlingen. Unter dem Motto „Wir sind die rote Linie“, protestierten rund 1.000 Personen gegen die Corona-Maßnahmen. Seit Dezember 2021 veranstalten Ruth und Alfons Meishammer, Fionn Barnes und Chritoph Betz ihre Protestzüge gegen die Corona-Maßnahmen, an denen insgesamt schon weit über 5.000 Menschen aus der ganzen Region teilgenommen haben. Bei schönstem Sonnenschein hatten sich am Samstagvormittag um 11.00 Uhr friedliche Demonstranten auf dem Seesportplatz eingefunden. Sie zogen im Anschluss an die Reden durch die belebte Überlinger Altstadt. Viele Demonstranten trugen die weißen Friedenstauben an langen Holzstielen, rund 250 davon haben Fionn Barnes und Christoph Betz mittlerweile für die Demos gebaut.
Daniela Botros sprach sich im ersten Redebeitrag unter anderem ganz klar gegen die „Maskierung“ aus, denn immer noch bestimmten die Auflagen, dass die Demonstranten auf dem freien Feld und auf dem Gang durch die Stadt Masken tragen mussten. Sie habe die Hoffnung, dass sich endlich daran etwas ändern möge, und die „krankmachenden Masken, die in freier Natur nicht wirksam seien bei der nächsten Demo der Vergangenheit angehören würden.“ Alfons Meishammer, der seine erkrankte Frau Ruth vertrat äußerte in diesem Zusammenhang in einem Gespräch am Rande der Veranstaltung die Hoffnung, dass die Masken-Auflagen endlich fallen. „Wir wissen, dass viele Menschen heute nicht hier sind, weil sie gegen eine Maskenpflicht sind, und es für sie praktisch aberwitzig ist, sie hier tragen zu müssen“.
Der längst in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannte Sänger, "Eloas min Barde“, aus der hiesigen Region brachte als musikalischen Beitrag ein ganz aktuell geschriebenes Lied mit. Eloas spielte in den vergangenen zwei Jahren auf „Corona-Demos“ im ganzen Land, und ließ in seiner Ansage zum Song sein Publikum an seinen Erfahrungen teilhaben. „Ich habe lange geschwiegen, um meine Kinder nicht zu gefährden“, besonders die Kinder im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, die sich nichts mehr sagen ließen, waren im Fokus seiner Rede.
Am Landungsplatz versammelten sich einige wenige Personen, um gegen die Demo „Wir sind die rote Linie“ zu protestieren, und die ihrer Meinung nach gute und angemessene „Corona-Politik“ samt allen Maßnahmen zu verteidigen.
Zum Abschluss der Kundgebung hielt Fionn Barnes, der Landwirt vom Kapellenhof in Ebratsweiler eine bewegende Rede, die alle Versammelten tief berührte. „Weltweit werden die Polizei, die Ärzte und die Lehrer von Regierungen gezwungen das Gegenteil zu tun als das was Sie aus sich heraus je tun würden. Was jetzt geschieht ist illegal. Es ist kriminell, es ist lächerlich banal und macht uns alle krank“, Fionn Barnes. Den gesamten Text von Fionn Barnes Rede veröffentlichen wir auf vielfachen Wunsch auf stattzeitung.org.
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