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Ungarn hat gewählt. Die EU frohlockt.

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Ungarn hat gewählt. Die EU frohlockt.

Ein goldener Tag für die europäische Regierungs-Klicke um von der Leyen und die ganzen angeblichen Volksparteien. Ein schwarzer Tag für die Völker Europas! Der Fels in der Brandung gegen hoffnungslose Geldverschwendung, die den Krieg in der Ukraine verlängert, ist weggespült und geht erstmal unter in den Fluten der Lügenpropaganda. Aber: Das ungarische Volk hat gewählt, Viktor Orban hat Péter Magyar gratuliert, und es gilt auch an dieser Stelle, die Entscheidung des Souveräns anzuerkennen.

Trotzdem: Bitter! Nun sind die Türen und Tore weit offen für ein „weiter so“ einer desaströsen Politik, die offensichtlich nur ein Ziel hat: wirtschaftliche Zerstörung, kultureller Niedergang und letztlich das böse Wort vom Bevölkerungsaustausch. Erstaunt bin ich angesichts der Verwüstungen in unserem Land darüber, wie viele Menschen/Wähler den Altparteien immer noch die Treue halten. Diese Leute schimpfen wie die Rohrspatzen über so ziemlich alles, auch über Spritpreise – aber sie halten daran fest, dass die CDU die beste Regierung ist, die wir haben können. Ziel ihrer Wut auf „die Politik“ ist die AfD. Die Deutschland nun genau seit wie vielen Jahrzehnten regiert? Komplett irre! Oder schlicht „Das indoktrinierte Gehirn“, frei nach Michael Nehls.

Es ist schon verblüffend, wie viele Zumutungen ertragen und wieviel schwachsinnige Erklärungen dafür akzeptiert werden. Einen sofortigen Politikwechsel mit gravierenden Kurskorrekturen verhindern allein die Sturheit und Uneinsichtigkeit dieser Leute – die lieber mit dem Schiff „Deutschland“ untergehen, als ihre persönliche Fehleinschätzung zuzugeben.

Bessere Ideen für unser Land werden verhindert von der Engstirnigkeit dieser Realitätsverweigerer mit ihrer Blockadehaltung.

Wohin Ungarn jetzt steuert, bleibt erstmal abzuwarten. Péter Magyar, er hatte ein Poster mit Viktor Orbans Konterfei in seinem Büro, ist gewissermaßen ein Ziehsohn der Fidesz-Partei.
Eventuell kann sich die neue Regierungskoalition zum Wohle Ungarns zusammenraufen. Das wäre gleichsam zum Wohle Europas. Es ist noch zu früh, hier Analysen zu liefern, denn noch besteht die Hoffnung, dass mit Orbans Einfluss die vorschnellen und überschwänglichen Beifallstürme der EU-Kommission eine Rechnung ist, die ohne den Wirt gemacht wurde!

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