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Wie Regen Krebs auslösen kann.
Chronisch-toxisch wirkende „PFAS“ sind in Windradflügeln integriert.
Das „AfD-Windkraft-Symposium“ sorgte im Bundestag für Aufregung.
Dr. Helmut Waniczek, Chemiker und Buchautor, mit brisanten Erkenntnissen.
Bereits der Aufprall von Regentropfen löst „PFAS“ aus dem Windradflügel heraus.
Polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sammeln sich in der Umwelt an.
Die Wildschweinleber ist bereits so stark mit „PFAS“ kontaminiert, dass ihr Konsum teils untersagt wurde.
„PFAS“ müssen in Windradflügeln und anderweitig verboten werden.
„PFAS“ steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Diese chemische Familie kennt über 10.000 verschiedene Stoffe. Ihre Charakteristika sind: schmutz-, wasser- und fettabweisend sowie hitzebeständig. Der Preis, den der Konsument für diese Funktionen zahlen muss, liegt in einer teilweise fehlenden biologischen Abbaubarkeit. Man spricht in diesem Fall von Ewigkeitschemikalien. „PFAS“ kommen in der Natur nicht vor, es sind vom Menschen künstlich erzeugte Stoffe. Zahlreiche „PFAS“ sind gesundheitsschädlich. Die Förderung von Krebs, eine Minderung des Immunsystems, Hormon- und Stoffwechselstörungen, verringerte Fruchtbarkeit und weitere Gesundheitsschäden werden auf „PFAS“ zurückgeführt. Sie wirken nicht akut giftig, sondern chronisch giftig. In Windrädern sind solche Ewigkeitschemikalien verbaut, sie lösen sich permanent ab und verpesten die Umwelt.
Aufgrund dieser Erkenntnisse versprach der Vortrag „PFAS in Natur und Lebensmitteln“ von Dr. Helmut Waniczek, Chemiker und Buchautor, auf dem AfD-Windkraft-Symposium am 23. und 24. Januar 2026 in Berlin hohe politische und gesellschaftliche Sprengkraft. Dort wurden in verschiedenen Blöcken unterschiedliche Themenkreise abgehandelt. Das „PFAS-Thema“ gehörte zu Block 4 – „Auswirkungen der Windkraft auf die Menschen“.
Dr. Helmut Waniczek stellte vorab fest, dass die Politik früher aufgrund von Erkenntnissen die richtigen Entscheidungen getroffen habe. Das sei heute nicht mehr der Fall. Bezogen auf die „PFAS“ monierte er, dass zwar einige verboten worden seien, die überwiegende Mehrheit jedoch im tagtäglichen Gebrauch einem begegne – sei es in Kochgeschirr, Textilien, Kosmetika, Zahnseide, Lebensmittelverpackungen, Backpapier, Fast-Food-Behälter, Elektronik, Luftfahrt und eben Windrädern.
Bei den Windradflügeln werden deren Oberflächen mit „PFAS-haltigen Substanzen“ beschichtet, führte der Experte aus und schob nach, dass bereits Regentropfen „PFAS“ aus dem Windradflügel herauslösen würden. Diese Ewigkeitschemikalien lagern sich dann auf den Feldern ab, fuhr Waniczek fort. Die Herauslösung von Mikroplastik und „PFAS“ ist nach seinen Ausführungen leicht erklärbar durch die Geschwindigkeit der sich drehenden Windradblätter: Regentropfen prallen dort mit der halben Geschwindigkeit einer Gewehrkugel auf die Oberfläche und durchschlagen die oberste Schicht. Literatur weist aus, dass der Abtrag von „PFAS“ aus Windrädern nicht nur bei sich drehenden Flügeln vonstattengeht, sondern auch bei Stillstand, hielt der Experte fest und bezifferte die Menge auf 60 bis 100 Tonnen.
Im Weiteren wies der Chemiker darauf hin, dass bei der Reinigung der Windradflügel schädliche Substanzen in die Umwelt gelangen, ganz gleich, welche Technik angewendet wird. Reinigungen per Drohne verkörpern eine häufige Technik. Dabei wird wie bei allen anderen Reinigungstechniken nicht nur der Schmutz entfernt, sondern auch ein Teil der Oberfläche abgerieben. Alles verteilt sich ins Windradumfeld. Diese katastrophale „PFAS-Verpestung“ zeigte Dr. Waniczek in einem Filmbeitrag, den die Windradindustrie süffisant er Weise auch noch als Werbefilm ausweist.
Entsorgte Windradflügel (allein 5000 Tonnen im Jahr 2024) haben Oberflächen wie „Schmiergelpapier“, gab der Buchautor preis, weil Umwelteinflüsse massiv an den Windrädern „nagen“. Die aus der einst glatten Oberfläche der Windradflügel herausgelösten Mikroplastik-, „PFAS“- und andere Stoffe gelangen über die Nahrungskette in Wildtiere, führte der Fachmann anhand des Beispiels „Wildschweinleber“ aus, bei der vielerorts der zulässige Grenzwert weit überschritten wird.
Helmut Waniczek zeigte sich erfreut darüber, dass eine Begrenzung von „PFAS“ bei Pflanzenschutzmitteln und in der Humanmedizin bereits greift. Er forderte, dass dieses Verbot weiter gehen muss und eine Kennzeichnungspflicht unabdingbar wäre. Dabei legte er auf ein Verbot von „PFAS“ im Windradsektor großen Wert, weil es die gesamte Umwelt verseucht.
Neben den schädlichen „PFAS“ nahm der Chemiker auch „SF6“ (Schwefelhexafluorid), ein farb- und geruchloses Gas, in den Fokus. Aufgrund seiner hochisolierenden Eigenschaften im Elektronikbereich wird es bei den Windrädern verwendet. Dieses Gas tritt immer wieder aus und geht in die Atmosphäre, betonte Waniczek. Es gilt als das stärkste bekannte Treibhausgas, das 22.000-fach stärker wirkt als CO2. Zugleich wies der Referent darauf hin, dass CO2 kein Klimakiller sei.
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